Kevin Großkreutz klagt gegen seinen Verein. © picture alliance/dpa
Fußball

Dicke Abfindung: Der Weg für Großkreutz zurück nach Dortmund ist frei

Es ging um viel Geld - jetzt haben sich beide Parteien geeinigt: Kevin Großkreutz steht nicht mehr beim KFC Uerdingen unter Vertrag. Großkreutz ist damit frei für den Dortmunder Amateurfußball.

Die Entscheidung ist gefallen. Fußballprofi Kevin Großkreutz und der KFC Uerdingen haben sich vor dem Arbeitsgericht Krefeld geeinigt. Der Ex-BVB-Spieler steht damit nicht mehr beim Drittligisten unter Vertrag. Die Parteien einigten sich am Donnerstagvormittag mit einem Vergleich.

Sein Vertrag lief ursprünglich noch bis zum Ende der Saison, eine sportliche Rolle hat Kevin Großkreutz beim Drittligisten aber schon länger nicht mehr gespielt. Am 2. Oktober hatte der KFC Großkreutz sogar fristlos gekündigt, schon vorher die Zahlungen eingestellt. Darüber stritten die beiden Parteien nun vor dem Arbeitsgericht Krefeld. Seit Donnerstag gibt es ein Urteil. Beide Parteien haben sich vor dem Arbeitsgericht auf einen unwideruflichen Vergleich geeinigt. „Die Parteien haben sich verglichen. Das Arbeitsverhältnis ist nun beendet. Es kommt zur Zahlung einer Abfindung“, teilte das Arbeitsgericht auf Anfrage der Redaktion mit.

Laut Informationen der Rheinischen Post soll diese bei 229.500 Euro liegen, die der Drittligist Großkreutz bis Jahresende überweisen müsse. Zudem zahle der Verein für die Monate von Mai bis September 2020 das ausstehende, reduzierte Gehalt von monatlich 37.000 Euro sofort.

Kevin Großkreutz ist damit offiziell vereinslos und darf mit neuen Klubs verhandeln. Zuletzt hatte er in unserem Video-Format „Meine Dortmunder Traum-11“ verkündet, dass er sich vorstellen könne für einen Dortmunder Amateurfußball-Klub zu spielen. Mit dem Westfalenligisten TuS Bövinghausen hat sich Großkreutz bereits zweimal zu einem Gedankenaustausch getroffen.

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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