Marc Risse, Trainer des TuS Eichlinghofen, freut sich über eine überraschende Rückkehr und verliert einen Spieler an die Polizei. © Stephan Schuetze
Fußball

Der Traum-11-Trainer im Interview: Maximilian Podehl rufe ich in zehn Jahren an

Wir haben die Dortmunder Traum-11 wählen lassen - und auch den Traum-Trainer. Gewonnen hat Eichlinghofens Coach Marc Risse. Er verrät, wen er aus der Traum-11 gerne in seinem Team hätte.

Von der Bezirks- bis Oberliga hatten wir alle Trainer zur Wahl gestellt. Fast 1000 Stimmen kamen zusammen – und am Ende gewann Eichlinghofens Trainer Marc Risse mit 25 Prozent. Wir haben mit ihm über die Traum-11 gesprochen.

Hat es Sie überrascht, dass Sie als Trainer für die Dortmunder Traum-Elf gewählt wurden?

Natürlich hat es mich überrascht. Vor allem, wenn man sich mal die ganzen tollen Trainer betrachtet, die mit auf der Liste standen. Auf der anderen Seite hat es mich dann doch nicht überrascht, weil man weiß, wie groß die Fanbase in Eichlinghofen ist und wie groß meine Familie.

Sind Sie denn der beste Trainer?

Nein, so vermessen bin ich nicht. Ich habe mir über die Jahre einen Erfahrungsschatz und ein Wissen angeeignet. Das ist so. Aber ich kenne Trainer in der Kreisliga A, die den Erfolg genauso wie ich verdient hätten.

Sind Sie denn der Beliebteste?

Augenscheinlich, wenn man die Abstimmung als Einordnung wertet. Immerhin haben ein Viertel der fast 1000 Leute, die abgestimmt haben, für mich geklickt. Und als ich das gesehen habe, hat mich das überwältigt. Ich wäre aber auch nicht böse gewesen, wenn jemand anders gewonnen hätte.

Haben Sie auch abgestimmt?

Ja.

Und für wen?

Das bleibt mein Geheimnis. Zu fast allen Trainern habe und hatte ich schon ein sportliches oder menschliches Verhältnis. Und alles wurde geboten, die jungen ambitionierten Trainer wie Rafik Halim oder Florian Gondrum, oder die erfahrenen wie Thomas Faust.

Würden Sie die gewählte Traum-11 denn mal gerne trainieren?

Das wäre ein Traum. Das sind ausschließlich gute Leute.

Giacomo Schulz von RW Germania hat es überraschend in die Elf geschafft.

Das ist ja auch ein sehr guter Außenverteidiger. Er ist physisch richtig stark und pfeilschnell. Er ist als Bezirksligaspieler nicht der namhafteste unter den Gewählten, aber der ist richtig stark.

Zu Weihnachten schenken wir Ihnen einen Spieler aus der Traum-11. Wen wollen Sie haben?

Ich glaube, ich würde da wirklich Giacomo Schulz nehmen. Dann hätten wir keine Probleme mehr auf der Position des linken Außenverteidigers. Zudem kennt er ja die Liga auch sehr gut.

Warum gönnen Sie sich nicht Aplerbecks Maximilian Podehl, dann hätten Sie wohl 30 garantierte Tore?

Dem besten Stürmer möchte ich das Spiel in der Bezirksliga vorenthalten. Ich rufe Maximilian Podehl mal in zehn Jahren an, wenn er dann 32 Jahre alt ist. Dann könnte es passen.

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Thomas Schulzke

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