Bekommt einen neuen Co-Trainer: Kirchhördes Sascha Rammel. © Stephan Schuetze
Fußball

Der neue Co-Trainer des Kirchhörder SC steigt ein, weil seine Kinder in der Kita sind

Der Kirchhörder SC hat einen neuen Trainer. Der ist kein Unbekannter und spricht über seinen Plan, seine Aufgaben - und das Zustandekommen des Wechsels.

Zuletzt hatte er sich mehr Zeit für seine Familie genommen – doch in der kommenden Saison will er wieder angreifen. „Die Aufgabe ist interessant, ich kenne Sascha Rammel schon länger, habe mit ihm zu meiner A-Jugend-Zeit zusammengearbeitet, jetzt freue ich mich auf die Aufgabe“, sagt der Coach, der im Sommer als Co-Trainer bei Landesligist Kirchhörder SC beginnen wird.

Es handelt sich um Ümitcan Aksu, der 2013 noch als Spieler mit TSC Eintracht Dortmund den Bezirksliga-Aufstieg schaffte und später vier Jahre in der Juniorenabteilung des KSC arbeitete – jeweils zwei als Trainer der A- und B-Junioren, weshalb der Sportliche Leiter Jörg Mielers erfreut meinte: „Ich bin hellauf begeistert, Ümitcan ist als Trainer sehr professionell.“ Er folgt auf Karim Bouasker, der im Sommer zum Lüner SV wechselt.

Also wird Aksu, zuletzt ohne festen Klub, demnächst Chef Rammel zuarbeiten, jedoch „kein Hütchensteller“ sein, wie er sagt. „Es gibt keine bestimmte Aufgabenteilung. Mit Sascha werde ich über Personalien sprechen, ich werde mit ihm das Training planen und leiten.“ Weil seine beiden Kinder alsbald in die Tagesstätte kommen, sah Aksu die Zeit, sich „wieder mehr Zeit für den Fußball zu nehmen“.

Wie er im Juniorenbereich trainieren ließ? „Wir wollten sicher stehen, so wenige Torchancen wie möglich zulassen. Und mit unserem Ballbesitz möglichst viel anfangen, schnell umschalten, wenn sich die Möglichkeit ergab.“ Wie der Fußball von Kirchhördes Senioren-Mannschaft aussehen soll? „Sascha und ich werden uns Gedanken machen.“

Jetzt sei es noch verfrüht, klare, definitive Zielvorgaben zu machen – sowohl spielerisch als auch tabellarisch, „der Kader steht ja noch nicht, ich muss die Spieler außerdem erst mal näher kennenlernen“, sagt Aksu. „Zwar habe ich sechs Spieler schon in der Jugend trainiert und mir einige Spiele des Teams angesehen, konkret kann ich aber noch nichts sagen.“

Dass die Anfrage kam, habe ihn gefreut, sagt er. „Es bestand Bedarf, dann wurde ich kontaktiert – und es passte. Ich habe gern meine Zusage gegeben.“

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Schreibt seit 2015. Arbeitet seit 2018 für die Ruhr Nachrichten und ist da vor allem in der Sportredaktion und rund um den BVB unterwegs.
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