Der Kirchhörder SC spielt am Sonntag das Derby bei Türkspor Dortmund. © Nils Foltynowicz
Fußball-Landesliga

Der Kirchhörder SC ist bei Türkspor Außenseiter – hat aber eine Sturmhoffnung, die oft trifft

Eigentlich sind die Rollen klar verteilt. Im Derby zwischen Türkspor und Kirchhörde ist der Spitzenreiter aus dem Dortmunder Norden der Favorit. Eine KSC-Sturmhoffnung könnte das aber zunichte machen.

Es ist Derbyzeit in der Fußball-Landesliga 3. Am Sonntag treffen sich um 15 Uhr die beiden Dortmunder Klubs Türkspor Dortmund und Kirchhörder SC zum direkten Schlagabtausch. Wir streamen die Partie live – ab circa 14.50 Uhr auf rn.de/dosport . Ein neuer Stürmer der Kirchhörder ist dann mit großer Wahrscheinlich auch zu sehen – und würde gerne erneut treffen.

Drei Saisontreffer (in Horsthausen, gegen Kaiserau und gegen Frohlinde) hat er für seinen neuen Verein bereits in der Landesliga erzielt. Finn Serocka, im Sommer aus der U19 des TSC Eintracht Dortmund nach Kirchhörde gewechselt, ist beim KSC bestens angekommen. Dennoch stottert der Motor der Kirchhörder noch. In vier Spielen fuhr der Klub zwar zwei Siege ein, verlor aber auch zwei Mal – und das auswärts. Nun folgt das dritte Saisonspiel auf fremdem Platz; bei Türkspor Dortmund. Gibt es wieder eine Niederlage?

„Türkspor ist auf jeden Fall der klare Favorit. Es ist schon so, dass da am Sonntag zwei Welten aufeinander treffen. Im Normalfall muss Türkspor uns schlagen. Wir werden aber 100 Prozent investieren und alles in die Waagschale werfen“, sagt Finn Serocka. Dass man Türkspor aber dennoch wehtun kann – sogar als klassentieferes Team – hat am Donnerstagabend der SC Greven im Westfalenpokal gezeigt. Mit 3:1 schlug der Bezirksligist sogar das Team von Trainer Sebastian Tyrala.

Das zeigt, dass auch die qualitativ starke Mannschaft von TSD-Vereinspräsident Dr. Akin Kara schlagbar ist. Mit einem starken Auftritt von Serocka und Co. ist daher eine Überraschung möglich. Gegen Kaiserau und gegen Frohlinde seien laut Serocka auch schon einige Szenen durchgeblitzt, welchen Fußball der KSC spielen könne. „Das stimmt uns positiv“, sagt der Angreifer, der in dieser Saison gerne noch einige Tore schießen wolle.

Dabei komme es allerdings auf die gesamte Mannschaft an – und mit der verstehe sich Serocka ziemlich gut. „Wir haben insgesamt einen guten Mix zwischen jungen und älteren, erfahrenen Spielern. Sie haben uns Junge immer mit einbezogen. Wir können wahnsinnig viel von ihnen lernen. Ich bin sehr froh, dass ich mich so schnell akklimatisieren konnte“, so der Angreifer.

Die beiden bisherigen Auswärtsniederlagen in Horsthausen (1:4) und in Buer (0:3) seien laut Serocka unglücklich verlaufen. „Da konnten wir einfach nicht unseren Plan umsetzen. Zum Glück haben wir in beiden Fällen aber in den darauf folgenden Heimspielen eine gute Reaktion gezeigt“, sagt Serocka und hofft dieses Mal auf einen besseren Ausgang in einem Auswärtsspiel aus KSC-Sicht.

Doch Türkspor hat nach der überraschenden Pleite im Pokal etwas gutzumachen. Die Tyrala-Elf wäre eigentlich gerne in die nächste Pokalrunde eingezogen, hatte auf einen starken nächsten Gegner spekuliert. Daraus wurde nun nichts, sodass sich Türkspor voll und ganz auf den Kampf in der Meisterschaft konzentrieren kann.

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Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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