Der neue ASC-Spieler hat zuletzt in Griechenland gespielt. © picture alliance / dpa
Fußball-Oberliga

Der ASC 09 haut einen raus: Neuer Offensivspieler kommt aus der ersten griechischen Liga

Der Fußball-Oberligist ASC 09 Dortmund verstärkt sich noch einmal erheblich. Ab sofort steht ein Spieler zur Verfügung, der zuletzt noch in der ersten griechischen Liga aktiv war.

Der ASC 09 Dortmund ist eigentlich dafür bekannt, dass er jungen Talenten eine Chance gibt, sich in der Oberliga zu zeigen. Selten lockt der Klub erfahrene oder höherklassige Spieler ins Waldstadion. Vor dieser Spielzeit war die Verpflichtung von Tim Kallenbach eine Ausnahme. Der wechselte vom Regionalliga-Absteiger TuS Haltern zum ASC 09.

Kallenbach erwies sich sofort als Verstärkung und hat sich binnen kürzester Zeit zu einem Anführer entwickelt. Selbiges erhofft sich der Klub jetzt von einem weiteren Neuzugang, der dem ASC 09 Dortmund in dieser Woche die Zusage gegeben hat.

Selkos lebt wieder in Dortmund

Neu zum Team stößt Philippos Selkos. Der 21-Jährige stand bis zum Sommer beim griechischen Erstligisten Panionios Athen unter Vertrag, kam in seiner Zeit in Griechenland aufgrund von chronischen Schulterproblemen aber zu keinem Einsatz. „Unser Coach Antonios Kotziampassis hat dann im Sommer mitbekommen, dass Philippos Selkos wieder in Deutschland ist“, sagt Samir Habibovic, Sportlicher Leiter des ASC 09.

Philippos Selkos, hier im Trikot des SC Paderborn, spielt jetzt für den ASC 09 Dortmund. © imago/Hartenfelser © imago/Hartenfelser

Selkos wurde in Castrop Rauxel geboren und lebt jetzt wieder in seiner Heimatstadt Dortmund. Hier hat er auch für den Hombrucher SV in der Jugend gespielt, wechselte im zweiten A-Junioren-Jahr zum SC Paderborn und startet in der Junioren-Bundesliga richtig durch. Er erzielte in 15 Spielen gleich 12 Tore. Der SC Paderborn stattete ihn deshalb mit einem Profivertrag aus.

Profivertrag beim SC Paderborn

Er trainierte mit den Profis, spielte sonntags aber in der Oberliga-Reserve. Deshalb verließ er den Klub und wagte das Griechenland-Abenteuer – ohne Erfolg. „Als ich gehört habe, dass er zurück in Dortmund ist, habe ich ihn sofort kontaktiert. Ich hätte ihn schon gerne im Sommer gehabt. Er wollte aber in die Regionalliga wechseln“, sagt Habibovic.

Interessenten gab es zu genügend, doch Selkos erhielt keine Freigabe aus Athen. So schloss er sich letztlich keinem Klub an. „Ich habe natürlich immer den Kontakt zu ihm gehalten. Und so kam es, dass wir uns im Januar zusammengesetzt und ganz schnell auf einen Vertrag für eineinhalb Jahre geeinigt haben“, so Habibovic.

Gute Gespräche mit Kotziampassis und Habibovic

„Toni (Antonios Kotziampassis, Anm. D. Red.) und Samir (Habibovic, Anm. d. Red.) hatten sich bei mir gemeldet, wir haben gute Gespräche geführt und die beiden haben mich überzeugt. Ich kenne ja auch einige Spieler aus der Mannschaft. So hat sich das Ganze ergeben. Samir und Toni haben mir ein sehr gutes Gefühl gegeben“, erklärt Selkos.

Der Sportliche Leiter Habibovic weiß, dass Selkos jetzt schon eineinhalb Jahre kein Pflichtspiel mehr absolviert hat. „Deshalb geben wir ihm die nötige Zeit. Ist er aber fit, ist er definitiv eine Verstärkung für uns“, sagt Habibovic.

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Thomas Schulzke

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