Champions League

BVB-Handballerinnen müssen sechsstelligen Betrag für Start in der Champions League bezahlen

Den Startplatz in der Champions League hat Borussia Dortmund sicher. Wenn der Klub diesen wahrnimmt, müssen im Voraus mehr als 100.000 Euro an den Verband gezahlt werden.
Borussia Dortmund hat letzte Saison zum ersten Mal überhaupt in der Champions League mitgespielt. © Stephan Schuetze

Die Europäische Handball-Föderation (EHF) hat am Dienstag die Starterfelder für die kommende Saison der Champions League benannt. Bei den Männern erhielten der HC Brest (Belarus), Montpellier HB (Frankreich), Telekom Veszprem (Ungarn), Elverum HB (Norwegen), Dinamo Bukarest (Rumänien) und der HC Saporoschje (Ukraine) ein sogenanntes Upgrade. Der deutsche Meister THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt hatten ihre Startplätze schon zuvor sicher. Die Gruppen werden am Freitag in Wien ausgelost.

Bei den Frauen wurde dem deutschen Vizemeister SG BBM Bietigheim das Upgrade verweigert. Somit ist Titelträger Borussia Dortmund der einzige deutsche Vertreter. Allerdings müssen die Dortmunderinnen, die in der vergangenen Serie coronabedingt auf die K.o.-Spiele verzichtet hatten, 140.000 Euro bei der EHF hinterlegen. Sollte dies nicht geschehen, würde Banik Most (Tschechien) den Platz der Borussia einnehmen. Dortmund wäre dann auch nicht in der European League startberechtigt.

EHF bietet dem BVB eine Ratenanzahlung an

„Für uns ist selbstverständlich, dass wir teilnehmen wollen, weshalb wir das Geld natürlich schnellstmöglich überweisen. Das steht für uns außer Frage“, sagte BVB-Abteilungsleiter Andreas Heiermann dazu. „Für uns ist es eine große Ehre in der Champions League teilzunehmen.“

BVB-Abteilungsvorstand Andreas Heiermann zweifelt an einem normalen Saisonende. © Ludewig © Ludewig

Die EHF hatte den Schwarzgelben für den sechsstelligen Betrag eine Ratenzahlung angeboten. „Die werden wir nicht in Anspruch nehmen“, sagt Heiermann.

Sogar eine Million Euro muss der nordmazedonische Männer-Meister Vardar Skopje im Vorfeld aufbringen. Hier würde der slowenische Verein RK Velenje als Ersatz bereitstehen.

Mit Material der Deutschen Presse-Agentur

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