Juniorenfußball

Borussias U19 und U17 testen gegen den 1. FC Köln – Eine Niederlage ist nur Nebensache

Das Wochenende bescherte dem Bundesliga-Nachwuchs von Borussia Dortmund in den Vergleichen mit den Junioren des Westrivalen vom 1. FC Köln Sieg und Niederlage.
Farouk Cisse traf für die U19 des BVB. © Klaus Peter Ludewig

Die U19 des BVB gewann den Test in der Domstadt am Samstagvormittag mit 2:1 (2:0). Die U17 unterlag am Sonntag bei ihrem ersten Auftritt nach fünfmonatiger Zwangspause 1:4 (0:2).

An die teils beachtlichen Leistungen bei den vier Siegen in den vorangegangenen Spielen wussten die schwarzgelben A-Junioren um Trainer Mike Tullberg in Köln trotz des Erfolges nicht ganz anzuknüpfen. „Wir haben gegen einen starken Gegner diesmal zu wenig Fußball gespielt“, mahnte Dortmunds Coach nach den 90 Minuten bei guten Bedingungen an. Tullberg, der auf fünf angeschlagene Stammkräfte verzichten musste, bemängelte die fehlende Aktivität im Spiel gegen den Ball sowie bei Ballbesitz zu wenig Flexibilität.

Die Passqualität ließ bei der U19 des BVB Wünsche offen

Die Passqualität ließ für ihn Wünsche offen. Dennoch boten sich ausreichend Tormöglichkeiten. Im Anschluss an einen zielgerichteten Flügelwechsel erzielte Abwehrspieler Farouk Cisse nach einer Viertelstunde die Führung. Göktan Gürpüz schloss in der 31. Minute eine schöne Kombination zum 2:0 ab. Kurz vor dem Wechsel eröffnete sich Bradley Fink sogar noch die Chance auf den dritten Treffer.

Kölns Bemühungen wurden im zweiten Abschnitt mit dem Anschlusstreffer belohnt. Mehr ließ die meist sicher agierende BVB-Viererkette nicht zu. Am kommenden Samstag steht um 14 Uhr die nächste Partie bei Eintracht Frankfurt an.

Der 1:4-Ausgang bei der Rückkehr nach so langer Zeit beim Ligakonkurrenten am Rhein spielte für Borussias B-Junioren-Trainer Eren Yilmaz nur eine ganz untergeordnete Rolle: „Wir alle waren erst einmal glücklich und dankbar, endlich wieder ein Spiel austragen zu dürfen. Die Jungs haben die Situation angenommen, viel probiert, um ihre Leistung abzurufen. Wir haben durchgewechselt. Alle Spieler, auch die aus der U15 und U16, sind zum Einsatz gekommen.“

Die Trainer einigten sich auf eine Spielzeit von 3×30 Minuten. Der BVB erwischte im ersten Drittel einen guten Start, besaß die Chance zur Führung, ehe der FC, der zuvor bereits schon einmal gegen Mönchengladbach getestet hatte, auf dem Kunstrasen das Kommando übernahm und ein 2:0 vorlegte. Im zweiten Abschnitt fand der BVB besser in den Rhythmus und kam durch Rafael Lubach nicht unverdient zum Anschlusstreffer. Das letzte Drittel mit zwei weiteren Toren gehörte dann aber wieder den Rheinländern.

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