Sieg mit Bövinghausen über Hagen: TuS-Kapitän Sebastian Mützel © Stephan Schuetze
Fußball-Westfalenliga

Bövinghausen feiert Kantersieg nach Rückstand: „Das war eine Demontage“

Der TuS Bövinghausen bleibt auch weiter an der Tabellenspitze der Westfalenliga 2. Nach dem Sieg bei der Spielvereinigung Hagen 11 gibt sich der Dortmunder Klub gewohnt selbstbewusst.

Das war deutlich. Sehr deutlich sogar. Der TuS Bövinghausen hat am Sonntag im Fußball-Westfalenliga-Duell einen 7:2-Auswärtssieg bei der Spielvereinigung Hagen 1911 gefeiert. TuS-Boss Ajan Dzaferoski sprach nach dem Spiel von einer Demontage.

„Wir waren kämpferisch, läuferisch und qualitativ richtig stark. Hagen 11 hatte keine Chance gegen uns. Das war schon ein Klassenunterschied“, sagte Dzaferoski nach den 90 Minuten.

Sebastian Mützel und Andre Witt mit Doppelpack

Zu Spielbeginn jedoch sah es noch gar nicht so überragend für den Tabellenführer aus. Bövinghausen geriet zunächst nämlich in Rückstand. Tim Bodenröder brachte die Hausherren, die zuletzt deutlich mit 5:0 beim SV RW Deuten gewonnen hatten, in Führung. Danach spielte aber nur noch Bövinghausen.

Die Tore fielen Schlag auf Schlag für die Mannschaft des Trainergespanns Nikola Karcev und Sven Thormann. Sebastian Mützel gelang zunächst der Ausgleich für den TuS, Andre Witt mit einem Doppelpack, der stark aufspielende Ervin Catic, Deniz Batman, Pjer Radojcic und erneut Mützel schraubten das Ergebnis in die Höhe, Hagen traf zum zwischenzeitlichen 2:6.

Bövinghausen untermauert mit diesem hohen Erfolg seine Ansprüche auf den Oberliga-Aufstieg. Das Team um TuS-Boss Dzaferoski rangiert weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz, hat einen Punkt Vorsprung auf den SC Neheim. Hagen 11 fällt hingegen auf den neunten Platz ab.

TuS Bövinghausen: Seifried – Haar, Catic, Mützel, Witt, Otibo, Rößler, Ramadan, Rudolph, Ogrzall, BatmanTore: 1:0 Bodenröder (15.), 1:1 Mützel (17.), 1:2 Witt (22.), 1:3 Mützel (28.), 1:4 Catic (47.), 1:5 Batman (53.), 1:6 Witt (59.), 2:6 Erkaya (75.), 2:7 P. Radojcic (80.)

Über den Autor
Sportredaktion Dortmund
Ist bereits seit Kindesbeinen an von Ballsportarten – insbesondere Fußball – fasziniert. Stets neugierig auf der Suche nach Geschichten, auch abseits des Ballsports. Die Liebe zum Journalismus entdeckte er über sein großes Hobby: Fotografie. Gebürtig aus Selm, mittlerweile in Lünen wohnhaft.
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Patrick Schröer

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