In der Nacht zu Dienstag (16.2.) hat die Feuerwehr das Wasser im Haus am Rübezahlweg 39 abgedreht. © Lydia Heuser
Märchensiedlung

Wasserrohrbruch: Einsatzkräfte mussten in der Nacht ausrücken

Einsatzkräfte mussten in der Nacht zu Dienstag (15. auf 16.2.) eine Wohnung in der Märchensiedlung öffnen, in der offenbar ein Rohr geplatzt war. Das Haus hatte danach keine Wasserversorgung.

Die sieben Mietparteien im Haus am Rübezahlweg haben eine aufregende Nacht hinter sich. Feuerwehr und Polizei kamen am Montag (15.2.) gegen 23 Uhr zu einem Einsatz in die Siedlung.

Gefahrenabwehr: Einsatzkräfte mussten Wohnung öffnen

Die Einsatzkräfte mussten eine Wohnung im dritten Stockwerk aufbrechen, denn in der Wohnung darunter zeigte sich ein akuter Wasserschaden. Da niemand die betreffende Tür öffnete, wurden Polizei und Feuerwehr zur Gefahrenabwehr gerufen.

Polizeisprecherin Nina Kupferschmidt erklärt auf Anfrage der Redaktion: „In solchen Fällen muss die Wohnung aufgemacht werden, weil man nie weiß, ob noch jemand drin ist, der sich in einer hilflosen Lage befindet.“ In diesem Fall sei aber offenbar niemand gefunden worden.

Kein Zugang zur Wohnung: Wasserschaden nicht repariert

Sabine Jeschke, LEG-Unternehmenssprecherin, sagte am Mittwochnachmittag, dass der Mieter bisher nicht ausfindig gemacht werden konnte und die LEG bisher keinen Zugang zur Wohnung habe.

Um den Wasserschaden zu begrenzen, haben die Einsatzkräfte in der Nacht offenbar keine andere Möglichkeit gesehen, als den Hauptwasserhahn im Keller abzudrehen. „Wir haben kein fließendes Wasser“, sagte Mieter Peter Faßbender am Mittwochmorgen.

Am Nachmittag konnte die LEG zumindest veranlassen, dass „der linke Strang“ der Wasserversorgung wieder läuft. Zwei Parteien auf der rechten Seite müssen sich, solange der Schaden nicht behoben werden kann, über eine Wasserzapfstelle im Keller Trinkwasser holen.

Über die Autorin
Volontärin
Geboren und aufgewachsen im Bergischen Land, fürs Studium ins Rheinland gezogen und schließlich das Ruhrgebiet lieben gelernt. Meine ersten journalistischen Schritte ging ich beim Remscheider General-Anzeiger als junge Studentin. Meine Wahlheimat Ruhrgebiet habe ich als freie Mitarbeiterin der WAZ schätzen gelernt. Das Ruhrgebiet erkunde ich am liebsten mit dem Rennrad oder als Reporterin.
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