Dieser Bereich im Übergang der Mansfeldstraße zum Baukamp ist momentan Anlass für einen Streit unter den Scharnhorster Parteien. © Olaf Schlienkamp
Verkehrspolitik

Verkehrsberuhigungs-Antrag wächst sich zum handfesten Parteien-Streit aus

Aus dem SPD-Antrag für eine eher kleinere Verkehrsberuhigungsmaßnahme in Scharnhorst hat sich mittlerweile ein handfester Streit unter den Parteien in der Bezirksvertretung entwickelt.

Die Scharnhorster SPD kämpft weiter für eine Verkehrsberuhigung im Bereich Mansfeldstraße/Baukamp in Scharnhorst. Ratsvertreter Olaf Schlienkamp kündigt für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung am 2. Februar einen neuen Antrag an, der den Bereich „sicherer für Radfahrer und Wanderer“ machen soll.

CDU: Beim Überfahren entsteht Lärm

Wie berichtet, war der Antrag der SPD-Fraktion, dort Aufpflasterungen anzulegen, in der Sitzung am 15. Dezember an den Stimmen von CDU, Grünen und FDP gescheitert.

Lärm, der beim Überfahren entstünde, war eines der Gegenargumente der CDU-Fraktion, während Grünen-Chef Wolfram Frebel bezweifelte, dass dort ein Unfallschwerpunkt existiere.

Schlienkamp: „Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich gerade CDU und Bündnis90 / Die Grünen zum neuen Antrag verhalten werden. Besteht der Wille zur Verbesserung der Situation oder nicht?“

Die bisherigen Ablehnungsgründe, besonders der Grünen, hält Schlienkamp für „sehr konfus“: Eine Stellungnahme der Verwaltung, wie von Frebel gefordert, dauere Wochen. Das sei nicht vermittelbar und helfe den Bürgern nicht.

Die sogenannten Kölner Teller die Wolfram Frebel nenne, werden aus Sicherheitsgründen nicht mehr verbaut. Es habe auch nie Kölner Teller auf der Mansfeldstraße gegeben – sehr wohl aber auf dem Baukamp hinter der Brücke über den Kirchderner Graben.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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