Die Vorbereitungen zum Kreisverkehrbau an der Flughafenstraße sind abgeschlossen. Baustellenampeln stehen bereits an ihrem Platz. © Schaper
Verkehr

Umleitungen geplant: Der Kreisverkehr an der Flughafenstraße kommt

Autofahrer müssen sich entlang der Flughafenstraße ab Dienstag (9.2.) für etwa sechs Monate auf Umleitungen einstellen. Auch der ÖPNV wird von den Baumaßnahmen am Buschei betroffen sein.

Was lange währt, wird endlich gut, heißt es. Autofahrer entlang der Flughafenstraße werden es vermutlich zu Beginn der Woche schon bemerkt haben: Da tut sich was. Nur was? Warum diese Baustellenampeln?

Die geleaste Ampelanlage ist bald Geschichte

Am Freitag (5.2.) lüftete die Stadt nun offiziell das Geheimnis und gab bekannt, dass der lange geplante Kreisverkehr an der Kreuzung Flughafenstraße, Buschei und Drosselweg endlich gebaut wird. Bislang regelte eine geleaste Ampelanlage den Verkehr. Damit ist bald Schluss.

„Richtig los geht es in der siebten Kalenderwoche“, sagte Stadtsprecher Christian Schön. Das Tiefbauamt beginne dann mit den Umbauarbeiten zu einem „kleinen Kreisverkehr“, wie die Stadt meldete.

Kreisverkehr soll für Fußgänger barrierefrei werden

„Der Gesamtaufbau in der Fahrbahn beträgt 65 Zentimeter, im gepflasterten Bereich 70 Zentimeter. Der Außendurchmesser beträgt 30 Meter, der Durchmesser des begrünten Innenrings 13 Meter. Alle vier Äste des Kreisverkehres werden mit Fußgängerstützpunkten und Zebrastreifen barrierefrei nach dem Dortmunder Standard ausgestattet“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Hier soll bald ein Kreisverkehr entstehen. © Andreas Schröter © Andreas Schröter

Neue Sinkkästen sollen an den vorhandenen Kanal angeschlossen werden. Die Gehwege erhalten einen „Aufbau von 30 Zentimetern“, der Mittelkreis wird mit Hochbordsteinen eingefasst. Dort soll dann eine Wiese wachsen. Der Fußgängerüberweg bekommt eine LED-Straßenbeleuchtung, die über Funk gesteuert werden kann.

Im Zuge des Straßenausbaus sind auch noch umfangreiche Arbeiten an den Versorgungsleitungen der Dortmunder Netz GmbH (Donetz) erforderlich, teilte die Leiterin Sylvia Uehlendahl mit. Witterungsbedingt könne es dabei jedoch noch zu Verschiebungen kommen.

Diese Umleitung ist geplant

In den ersten drei Monaten werden die Arbeiten nur halbseitig ausgeführt. Eine Umleitung über die Gleiwitzstraße sei dennoch nötig, da je nach Bauphase keine Zufahrt in den Drosselweg oder die Straße Buschei möglich sein werde.

Zuerst wird die östliche Seite mit der Zufahrt Buschei abgesperrt. Die Umleitung wird über die Gleiwitzstraße ausgeschildert. Der Verkehr wird einspurig durch die Baustelle geführt. Es wird mit der Ostseite begonnen, weil in diesem Bereich die Versorgungsleitungen von Donetz liegen, die umgelegt werden müssen.

Anwohner werden durch Flyer auf dem Laufenden gehalten

Die Stadt versicherte, dass „sämtliche Geschäfte, Büros, Hauseingänge, Garagen während der Bauzeit gegebenenfalls mittels Provisorien erreichbar bleiben“. Die Anlieger würden informiert. „Je nach Baufortschritt und Verkehrsführung werden weitere Infoflyer verteilt.“

Insgesamt sollen die Arbeiten ein halbes Jahr dauern. Die Kosten betragen voraussichtlich rund 1.150.000 Euro. Die anliegenden Grundstückseigentümer werden an den Kosten nicht beteiligt.

Straße Buschei gesperrt

Änderungen bei der Linie 427

  • Von Dienstag (9.2.) bis voraussichtlich Mitte März wird die Buslinie 427 die Straße Buschei nicht mehr befahren.
  • Die Haltestellen Kafka-, Brecht- und Barthstraße entfallen ersatzlos, meldet die DSW21.
  • Als Alternativen können die Haltestellen Schäffleweg oder Flughafenstraße genutzt werden.
Über die Autorin
Volontärin
Geboren und aufgewachsen im Bergischen Land, fürs Studium ins Rheinland gezogen und schließlich das Ruhrgebiet lieben gelernt. Meine ersten journalistischen Schritte ging ich beim Remscheider General-Anzeiger als junge Studentin. Meine Wahlheimat Ruhrgebiet habe ich als freie Mitarbeiterin der WAZ schätzen gelernt. Das Ruhrgebiet erkunde ich am liebsten mit dem Rennrad oder als Reporterin.
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