Modernere Spielplätze - so wie diesen hier im Wambeler Dorfpark - wünschen sich die Menschen in den Stadtbezirken Brackel und Innenstadt-Ost. © Andreas Schröter (A)
Entwicklungskonzept „Insekt“

Umfrage: Mehr Garagen, mehr Grün – Dortmunder haben konkrete Wünsche

Viel Wirbel hat es um die Befragung zum Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzeptes (Insekt) gegeben. Nun informiert die Stadt über die Resonanz - und die Wünsche der Bürger.

Stefan Thabe, der Leiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes, ordnet die ersten Ergebnisse der Online-Beteiligung so ein: „Wir freuen uns, dass wir trotz der Pandemie-Lage eine gute Möglichkeit gefunden haben, die Menschen zu informieren und ihre Meinung zu ganz verschiedenen Vorstellungen abzufragen.“

583 Dortmunder haben sich an der Befragung zum Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepten (Insekt) für Brackel und die Innenstadt-Ost beteiligt. Die Stadt Dortmund wertet das in einer Pressemitteilung als „tolle Resonanz“.

Die Menschen wünschen sich zum Beispiel Quartiersgaragen, mehr Grün in der Stadt oder eine Aufwertung von Spielplätzen. Auch Kritik und kontroverse Meinungen wurden mitgeteilt.

Ergebnisse werden gesichtet und ausgewertet

Alle Anregungen werden nun gesammelt und gemeinsam mit den Umfrageergebnissen gesichtet und ausgewertet, so die Stadt weiter.

Wie berichtet, hatte es auch Kritik an der Insekt-Befragung gegeben. So hatte der Rennverein empört darauf reagiert, dass auch eine mögliche Umnutzung der Rennbahn Thema der Befragung war, obwohl der Verein dort auch weiterhin Pferderennen stattfinden lassen will.

Außerdem hatte auch die Bürgerinitiative „Schützt unseren Freiraum“ (Bisuf) Kritik geäußert. Unter anderem blieben die Planungen zur Verkehrsentlastung des Hellwegs zu vage, so Bisuf.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
Zur Autorenseite
Andreas Schröter
Lesen Sie jetzt