Hier - am Ende der Nierstefeldstraße in Derne - könnte nach Ansicht der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Scharnhorst ein Parkplatz für die Besucher des nahen Sportplatzes entstehen. © Andreas Schröter
Verkehrspolitik in Dortmund

SPD will neuen Parkplatz am Ende der Nierstefeldstraße in Derne

Wenn der SuS Derne oder Ay Yildiz Derne Training oder ein Spiel haben, wird‘s rund um Plümers Ort und Nierstefeldstraße voll. Die SPD hat einen Lösungsvorschlag.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Scharnhorst möchte prüfen lassen, ob der Bau eines Parkplatzes am Ende der Nierstefeldstraße in Derne möglich ist. Die (in Nicht-Corona-Zeiten) zahlreichen Besucher des Sportplatzes am Plümers Ort nutzen hauptsächlich am Wochenende den Straßenrand sowie die Gehwege und teilweise die Grünflächen am Straßenrand zum Abstellen ihrer Autos, so heißt es in dem entsprechenden Antrag.

Das führe zu erheblichen Belastungen der Anwohner, zumal teilweise auch Grundstückszufahrten zugeparkt werden. Inzwischen nutzen wieder zwei Vereine den Sportplatz: SuS Derne und SF Ay Yildiz Derne.

Die Fläche am Ende der Nierstefeldstraße befinde sich in städtischem Besitz, so Dietrich Labenz (SPD).

Der Sportplatz am Plümers Ort wird von SuS Derne und Ay Yildiz Derne genutzt
Der Sportplatz am Plümers Ort wird von SuS Derne und Ay Yildiz Derne genutzt. © Andreas Schröter © Andreas Schröter

Die anderen Fraktionen taten sich schwer mit diesem Antrag. Jürgen Focke (CDU) sagte: „Da versiegeln wir wieder reichlich Fläche“, und Florian Heimann von der Fraktion Die Linke/Die Partei regte als Alternativlösung an, Anwohnerparkplätze einzurichten.

Kritisiert wurde auch der weite Weg von diesem Ort zum Sportplatz. Es gebe einige Sportplätze in Dortmund, die von ihrem Parkplatz durch einen kleinen Fußmarsch getrennt seien, entgegnete Dietrich Labenz. Wenn, dann müsse ein solcher Parkplatz wasserdurchlässig sein, meinte Wolfram Frebel (Bündnis 90/Die Grünen). Am Ende einigte man sich auf einen Prüfauftrag.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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