Die Straße Woldenmey ist breit und verleitet zum Rasen. Außerdem wird sie als Ausweichroute von und nach Lünen missbraucht. © Andreas Schröter
Verkehrspolitik in Derne

SPD: Tempo 30 auf beliebter Ausweichroute nach Lünen soll eingehalten werden

Gleich zwei Verkehrsprobleme sieht die SPD in Derne: In einem Fall geht es um eine Sichtbehinderung auf dem Schellenkai, im anderen um eine erhöhte Verkehrsbelastung auf dem Woldenmey.

Die Bezirksvertretung Scharnhorst hat sich zweier Verkehrsprobleme in Derne angenommen:

Vor dem Wohnhaus Im Schellenkai 62 wurden vor einiger Zeit neun Poller gesetzt, so schreibt die SPD-Fraktion, um die Sicht der vom Derner Kippshof auf diese Straße einbiegenden Autofahrer nicht durch parkende Autos zu beeinträchtigen. Nachdem jedoch ein Poller verschwunden sei, werde der dadurch entstandene Freiraum oft zugeparkt und sorge für Sichtbehinderungen und Beeinträchtigungen für die Fußgänger in diesem Bereich. Die Bezirksvertretung fordert die Verwaltung auf, den fehlenden Poller zu ersetzen.

Dieses Auto parkt verbotenerweise am Rand der Straße Im Schellenkai, weil es die Sicht für Autofahrer behindert, die aus dem Derner Kippshof kommen. Ein Poller soll das demnächst verhindern.
Dieses Auto parkt verbotenerweise am Rand der Straße Im Schellenkai, weil es die Sicht für Autofahrer behindert, die aus dem Derner Kippshof kommen. Ein Poller soll das demnächst verhindern. © Andreas Schröter © Andreas Schröter

Nur wenige hundert Meter davon entfernt befindet sich die Straße Woldenmey, die nach Ansicht der SPD-Fraktion verstärkt als Ausweichroute von und nach Lünen genutzt wird, nachdem für die Jägerstraße in Lünen Tempo 30 erlassen worden ist. Deswegen fordert die SPD die Verwaltung auf, nach geeigneten Maßnahmen zu suchen, die dafür sorgen, dass Tempo 30 auf dem Woldenmey eingehalten wird.

Diese zusätzliche Verkehrsbelastung führe für die Fußgänger und Anwohner zu erhöhten Gefahren, zumal die Straße durch zahlreiche parkende Pkw und Lkw ohnehin schon sehr unübersichtlich sei. Zudem halten sich viele Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit, so Dietrich Labenz (SPD).

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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