Verkehrszeichen 240 zeigt an, dass der Weg von Fußgängern und Radfahrern genutzt wird. Der waagerechte Strich weist darauf hin, dass besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen ist. © Lydia Heuser
Fahrrad

Radfahren soll am Heßlingsweg sicherer werden: Politiker fordern Maßnahmen

Radfahrer im toten Winkel eines Lkw – das kann böse enden. Die Brackeler Lokalpolitik will eine Gefahrenzone vorsichtshalber sicherer gestalten und deshalb neue Verkehrszeichen aufstellen lassen.

Der Heßlingsweg in Brackel wird vor allem von Lkw befahren; für Fahrradfahrer ist da wenig Platz und es kann zu gefährlichen Situationen kommen. Die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Brackel möchte die Lage für Radfahrer sicherer gestalten.

Radfahrer zum Fahren auf dem Gehweg zwingen?

Bei der vergangenen BV-Sitzung schlug der CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Unland vor, die südliche Gehweg-Seite des Heßlingswegs zwischen Flughafenstraße und Adi-Preißler-Allee für den Radverkehr freizugeben.

Im Antrag forderte die CDU noch das Verkehrsschild 240 aufzustellen, das Radfahrer verpflichten würde, den Gehweg zu befahren und ihn sich mit Passanten zu teilen.

Oder: Radler dürfen zwischen Straße und Bürgersteig wählen

Die Fraktion entschied sich aber dann für Verkehrszeichen 239 mit dem Zusatzschild 10. „So darf der Radfahrer auch auf der Straße fahren, wenn er will“, erklärte Martin Unland (CDU) den Unterschied.

Dieses Fußgänger-Schild mit dem Zusatz
Dieses Fußgänger-Schild mit dem Zusatz „Radfahrer frei“ favorisieren die Bezirksvertreter für den Heßlingsweg. So dürfen Radfahrer den Gehweg nutzen, müssen es aber nicht. © Lydia Heuser © Lydia Heuser

Heide Kröger-Brenner (Grüne) begrüßte den Vorschlag der CDU. „Das Schild ist quasi ein Angebot für Radfahrer, den Bürgersteig zu nutzen, aber keine Verpflichtung.“

Die Mandatsträger stimmten für den Antrag der CDU. Die Beschlussfassung geht damit an die Stadtverwaltung, die dann prüft, inwiefern sich der Vorschlag umsetzen lässt.

Über die Autorin
Volontärin
Geboren und aufgewachsen im Bergischen Land, fürs Studium ins Rheinland gezogen und schließlich das Ruhrgebiet lieben gelernt. Meine ersten journalistischen Schritte ging ich beim Remscheider General-Anzeiger als junge Studentin. Meine Wahlheimat Ruhrgebiet habe ich als freie Mitarbeiterin der WAZ schätzen gelernt. Das Ruhrgebiet erkunde ich am liebsten mit dem Rennrad oder als Reporterin.
Zur Autorenseite
Avatar

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.