Schulen wie die Gesamtschule Scharnhorst sollen künftig besser gegen Einbruch gesichert werden. © Andreas Schröter

Politik will Schulen in Scharnhorst besser gegen Einbruch schützen

Über Ostern war es zu einer Einbruchserie in Evinger Schulen gekommen. Das erfüllt auch die Politik im benachbarten Stadtbezirk Scharnhorst mit Sorge. Sie will ihre Schulen besser schützen.

Die politischen Fraktionen in der Bezirksvertretung Scharnhorst möchten mehr für die Sicherheit in Schulen tun. Deshalb fordern sie eine Berichterstattung darüber, welche Maßnahmen zur elektronischen Sicherung solcher öffentlichen Gebäude vor Einbruchdiebstahl und Sachbeschädigung bereits ergriffen worden sind.

Zusätzlich soll dargelegt werden, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden können. Die Bezirksvertretung habe bereits 2019 angeregt, Alarmanlagen zu installieren. Das alles erfordere eine gründliche Beratung und auch eine Abstimmung mit den Schulen. Schließlich seien die Schulen Orte, an denen die Kinder und Jugendlichen offen empfangen und nicht durch extrem ausgebaute Sicherungsmaßnahmen abgestoßen werden sollten.

Über die Ausstattung mit Alarmanlagen hinaus soll nun ebenfalls geprüft werden, welche weiteren mechanischen Sicherungsmaßnahmen (z.B. Pilzkopfverriegelung an Fenstern oder einbruchshemmende Türbeschläge) ergriffen werden können.

Bekanntlich war es über Ostern zu zwei Einbrüchen in Evinger Schulen gekommen – und zwar in der Theodor-Heuss-Realschule und im Heisenberg-Gymnasium. Die Täter schlugen Scheiben ein, brachen Türen auf, kippten Schränke um und sprühten mit Feuerlöschern.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter