Anlage außer Betrieb - und das schon lange. Die Ampelanlage soll nach dem Willen der Politik abgebaut und durch einen Zebrastreifen ersetzt werden. © Andreas Schröter
Bezirksvertretung Scharnhorst

Politik fordert Zebrastreifen für Gefahrenstelle im Dortmunder Norden

Wenn eine Fußgängerampel nicht mehr in Betrieb ist, sollte Ersatz geschaffen werden - zum Beispiel mit einem Zebrastreifen. Dafür setzt sich die Bezirksvertretung Scharnhorst an einer Gefahrenstelle ein.

In dem Ursprungsantrag hatte die SPD lediglich gefordert, die Ampel abzubauen und stattdessen in beide Fahrtrichtungen das Verkehrszeichen „Achtung Gefahrenstelle“ mit dem Zusatz „Altenheim“ aufzustellen.

Statt der alten Fußgängerampel, die nicht mehr in Betrieb ist, soll auf der Altenderner Straße in Höhe des St.-Josef_Altenheims ein Zebrastreifen entstehen. Auf diese Forderung einigten sich die Mitglieder der Bezirksvertretung Scharnhorst in der Juni-Sitzung.

„Eine einfache Beschilderung reicht nicht“

Sowohl der CDU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Focke als auch sein Pendant bei den Grünen, Wolfram Frebel, waren der Ansicht: „Das reicht nicht.“ Beide sprachen sich für einen Zebrastreifen aus. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Herbert Niehage war einverstanden, sodass letztlich beschlossen wurde, einen entsprechenden Prüfauftrag an die Verwaltung weiterzugeben.

Die Ampelanlage sei seit vielen Jahren außer Betrieb. Eine Wiederinbetriebnahme sei von der Stadt Dortmund wegen mangelnder Frequentierung abgelehnt worden. Die Altenderner Straße weise in diesem Bereich einen geraden Verlauf auf, der zu überhöhten Geschwindigkeiten verleiten könne. Daher sei es wichtig, in diesem Bereich etwas für die Sicherheit der Passanten zu tun, so heißt es in der Antragsbegründung.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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