Umstrittener Straßenbau

OWIIIa: Fraktion Linke+ kritisiert „Zusammenrottung“ der SPD bei Ortstermin

Mitglieder der SPD haben sich bei einem Ortstermin für den Weiterbau der OWIIIa ausgesprochen. Die Zusammenkunft stößt auf Kritik nicht nur wegen ihrer Inhalte.
Utz Kowalewski von der Ratsfraktion Die Linke+ meldet sich nun zum Thema OWIIIa-Weiterbau zu Wort. © Klaus Hartmann

Die Fraktion Linke+ im Rat hat einen Ortstermin von SPD-Ratsvertretern aus Brackel und Scharnhorst am Ende des OWIIIa-Ausbaus kritisiert. Die zwölf SPD-Politiker und -Politikerinnen wollten damit bekräftigen, dass sie sich für den Weiterbau der Straße einsetzen.

Linken-Sprecher Utz Kowalewski fragt: „Gilt etwa das Verbot der Zusammenrottung aus der Corona-Schutzverordnung nicht für die SPD?“ Auch inhaltlich gehen die Einlassungen der Sozialdemokraten seiner Ansicht nach an der Sache vorbei. So fordere die SPD nun eine Entlastung des Hellwegs. Kowalewski dazu: „Es wäre schön gewesen, wenn die SPD sich im Rat nicht immer wieder gegen eine Hellwegentlastung stark gemacht hätte.“

Vorschlag von 2012 soll neu eingereicht werden

Die Fraktion Die Linke habe bereits im Jahr 2012 ein Konzept zur Entlastung des Hellwegs in Asseln und Wickede vorgelegt. Dieses sei aber von der SPD in Bausch und Bogen abgelehnt worden.

Er gehe davon aus, dass die SPD Angst gehabt habe, die Unterstützung der Anwohner für den Bau einer Logistikstraße für Lkw zu verlieren. Der geplante Bau „quer durch wertvolle Naherholungsräume“ sei mit einer Entlastung des Hellwegs schmackhaft gemacht worden.

Dass am Hellweg etwas geschehen müsse, sei allerdings unstrittig, so Kowalewski. Daher kündigte Die Linke+ eine Neuauflage des damaligen Antrags an.

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