Die Straße Buschei in Scharnhorst war nur eine von vielen in Dortmund, in denen sich der Sperrmüll stapelte. Die EDG fuhr daraufhin Sonder-Einsätze. © Oliver Schaper (Archiv)
Unwetter in Dortmund

Nach dem Hochwasser: So viel Sperrmüll transportierte die EDG ab

Die Sperrmüll-Aufträge in Dortmund explodierten nach dem Hochwasser, vor allem im Nordosten. Die EDG war im Dauereinsatz. Zahlen zeigen jetzt, wie viel Hab und Gut die Dortmunder bei dem Unwetter verloren.

Ganze Berge von Sperrmüll hatten sich in der vergangenen Woche in Scharnhorst gesammelt, an vielen Orten im Dortmunder Nordosten sah es ähnlich aus. Sie waren eine Folge des Unwetters, bei dem viele Dortmunder ihr Hab und Gut im Hochwasser verloren hatten.

Die EDG fuhr daher mehrere Sonder-Touren, um die Sperrmüllmassen abzutransportieren – und liefert nun eindrückliche Zahlen.

Die zwei Sperrmüll-Sonderteams, die von Montag (19.7.) bis Freitag (23.7.) im Einsatz waren, arbeiteten 163 Sonder-Sperrmüllaufträge ab. Dabei verluden sie insgesamt 85,9 Tonnen Sperrmüll.

Sonder-Aktion geht weiter

Am Samstag (24.7.) waren noch einmal sechs Fahrzeuge der EDG im Einsatz, um Sperrmüll abzutransportieren. Durch 191 Sonder-Sperrmüllaufträge kamen 112,37 Tonnen Müll zusammen.

Bis Montagmorgen (26.7.) zählte die EDG 354 Sonder-Aufträge und 198,27 Tonnen Sperrmüll. Seitdem sind jedoch noch weitere Sonder-Teams eingeplant, die weitere Sperrmüll-Aufträge abarbeiten.

Petra Hartmann, Sprecherin der EDG, schreibt dazu: „Die Aktion ist sehr gut verlaufen. Die Teams waren hoch motiviert, was sich auch in der Anzahl der abgearbeiteten Aufträge sowie der hohen Menge des eingesammelten Sperrmülls widerspiegelt.“

Über die Autorin
Redakteurin
In Lippstadt aufgewachsen, zum Studieren nach Hessen ausgeflogen, seit 2018 zurück in der (erweiterten) Heimat bei den Ruhr Nachrichten.
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Marie Ahlers

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