Die Westfalenhütte zu Zeiten von Hoesch war ein wichtiger Arbeitgeber. Symbolisch für das Ende der Stahlära war die Demontage des Hochofens und sein Verkauf an China. Mit dem Strukturwandel und der Einrichtung von Logistikparks sollen neue Arbeitsplätze für Dortmund entstehen. © Oliver Schaper

Logistikpark auf der Westfalenhütte nimmt Form an

Auf dem Westfalenhütten-Gelände tut sich viel. Neue Logistik-Betriebe siedeln sich an. Das hat direkte Auswirkungen für das angrenzende Scharnhorst.

Jahrelang war das angrenzende Scharnhorst Leidtragender der Bauarbeiten. Täglich brachten Lastwagen Bodenaushub auf die Fläche der ehemaligen Sinteranlage. Die Anwohner schluckten eine Menge Staub.

Doch mit der Sinterstraße, die von der Rüschebrinkstraße abzweigt und auf die Logistikfläche führt, kann die Rüschebrinkstraße endlich verkehrsberuhigt werden – zur Freude der Anlieger.

Hoffnung auf neue Arbeitsplätze durch Logistikstandorte

Einst wurde auf der Westfalenhütte Stahl hergestellt. Mit der Einrichtung von Logistikparks sollen neue Arbeitsplätze in Dortmund entstehen. Aus Sicht der Unternehmen kann mit der Zentralisierung von Logistikstandorten die Zahl von Transporten reduziert werden. Das spart Kosten und nützt der Umwelt.

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NO von oben: Westfalenhütten-Gelände

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Ich heiße Uwe Brodersen und berichte seit vielen Jahren aus dem Dortmunder Nordosten. Studiert habe ich Journalistik, Englisch und Geschichte. Ich interessiere mich besonders für die Menschen, die Hintergründe und die Zusammenhänge.
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