Zeigen ihre Arbeiten im Balou-Café - eine Ausstellung, die im Internet zu sehen ist (v.l.): Benjamin Vogel, Rudolf Preuss und Volker Krieger. © Andreas Schröter
Neue Ausstellung

Kulturzentrum Balou hält die Fahne der Kunst weiter hoch – auch digital

Interessierte müssen auch während der Corona-Pandemie zumindest nicht komplett auf die Kunst verzichten: Im Dortmunder Kulturzentrum Balou hat eine neue Ausstellung eröffnet.

Um „die Fahne der Kunst weiter hochzuhalten“, wie es Balou-Chef Dr. Rudolf Preuss formuliert, habe er sich entschieden, auch in Lockdown-Zeiten eine neue Ausstellung im Balou-Café in Dortmund-Brackel zu eröffnen. Die ist allerdings nur im Internet zu sehen.

Gezeigt werden die Werke von vier Künstlern der Gruppe „Noguru“: Volker Krieger, Susanne Linn, Rudolf Preuss und Benjamin Vogel. Diese Gruppe besteht bereits seit 1998 und beschäftigt sich nach eigenen Aussagen revierweit mit urbanen und gesellschaftlichen Problemen. Im Mittelpunkt der neuen Ausstellung stehen visuelle Erscheinungsformen der gesellschaftlichen Veränderungen 2020.

Volker Krieger hat zur Eröffnung am Sonntag (17.1.) ein Video gedreht, das auf der Website des Balou (www.balou-dortmund.de) sowie auf YouTube oder Facebook zu sehen sein soll. Dabei gibt‘s auch eine musikalische Begleitung am Piano von Harald Schollmeyer.

Die vier Künstler:

  • Susanne Linn aus Recklinghausen stellt viele kleine Bilder aus, bei denen sie Objekte ummalt hat.
  • Benjamin Vogels Leidenschaft sind fiktive Bergwelten. Dazu hat er nun sogar einen fiktiven Wanderführer geschrieben: Gedankenreisen könne man so unternehmen.
  • Rudolf Preuss zeigt digitale Filmstill-Bearbeitungen seines Videos „Todeszonen“ über eine Nanga-Parbat-Besteigung.
  • Volker Krieger zeigt eine Serie seiner Selbstporträts.
Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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