Auch den Radweg auf der westlichen Seite der Evinger Straße wollen die Grünen besser markieren. © Andreas Schröter
Streit um Radwegmarkierung

Grüne in Eving: „Dann könnten wir die Bezirksvertretung ja abschaffen“

Der Evinger Grünen-Sprecher Klaus Sichelschmidt kontert eine Stellungnahme von Peter Wieseler (SPD). Dabei geht‘s um Radwegmarkierungen im Evinger Zentrum.

Der Streit um Radwegmarkierungen in Eving geht weiter. Wie berichtet, wollen die Grünen den Radweg an der Evinger Straße im Ortszentrum farblich markieren, scheiterten aber am Votum der SPD, die ein Verwaltungsstatement zitiert, wonach es sich um einen „nicht benutzungspflichtigen Radweg“ handele, der nicht mehr den heutigen Vorschriften entspreche.

Dazu sagt Grünen-Sprecher Klaus Sichelschmidt, wenn man immer nur den Willen der Verwaltung umsetze, könne man die Bezirksvertretung ja abschaffen. Sie habe aber die Aufgabe, die Wünsche der Bürger anzusprechen und, wenn möglich, umzusetzen. „Eine rote Markierung auf dem Bürgersteig würde allen Verkehrsteilnehmern mitteilen, dass es neben den Fußgängern auch Radfahrer gibt“, so Sichelschmidt.

Die Aussage des Fahrradbeauftragten, dass ein Belag auf den Pflastersteinen nicht lange halten würde, weil sich die Steine durch Erschütterungen der Straße durch die Straßenbahn und Lkw bewegen würden, könne er nicht nachvollziehen.

Den Begriff „nichtbenutzungspflichtiger Radweg“ würde Sichelschmidt in die Liste der Unwörter des Jahres aufnehmen. Entweder gebe es einen Radweg oder es gebe keinen. Wenn ein Radweg ausgewiesen sei, dann gehöre dazu auch eine entsprechende Beschilderung. Und wenn der Ausbau nicht den heutigen Anforderungen entspreche, dann müsse das geändert werden.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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