Gabriele Hammacher (SPD) und Alexander Scheiper (CDU) ärgern sich über das fehlende Verkehrskonzept für Eving. © Bezirksvertretung Eving
Stadtverwaltung

Fehlendes Verkehrskonzept: Evinger Politik fordert 30.000 Euro zurück

Politiker aus SPD und CDU werfen der Stadtverwaltung Untätigkeit vor. Dabei geht es um das geforderte Verkehrskonzept, das immer noch nicht vorliegt. Jetzt verlangen sie Geld zurück.

30.000 Euro hatte die Bezirksvertretung Eving der Verwaltung für ein externes Gutachten zur Verfügung gestellt, in dem ein Verkehrs- und Parkkonzept für die Evinger Mitte, den Gewerbepark Minister Stein und die Evinger Straße erstellt werden sollte. Jetzt fordern SPD- und CDU-Fraktion in einem gemeinsamen Antrag das Geld zurück. Beide werfen der Verwaltung Untätigkeit vor.

„Wir finden es mittlerweile befremdlich“

„2019 wurde das Geld auf unseren Antrag hin bereitgestellt, seitdem ist absolut nichts passiert“, ärgert sich CDU-Fraktionssprecher Alexander Scheiper. „Dabei wollten wir die Verwaltung durch ein externes Gutachten entlasten.“

Gabriele Hammacher, SPD-Fraktionssprecherin, wundert sich über die täglichen Nachrichten in der Presse, welche Projekte in anderen Stadtbezirken umgesetzt werden. „Wir finden es mittlerweile befremdlich, dass für den Stadtbezirk Eving scheinbar keine Planungskapazitäten zur Verfügung stehen“, sagt sie.

Auf offene Ohren stoßen die Fraktionen mit ihrer Kritik bei Bezirksbürgermeister Oliver Stens und seiner Stellvertreterin Petra Frommeyer. „Wir fühlen uns hier langsam abgehängt, und es ist unfassbar, dass uns vor 2027 keine Parkraumuntersuchungen in Aussicht gestellt werden“, erklären sie unisono.

Eving sei ein Stadtbezirk, der immer stärker durch zunehmende Verkehre belastet werde.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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