Coronavirus in Dortmund

„Entscheidung schmerzt“: Keine katholischen Gottesdienste – dafür auffällige Aktion

Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin das öffentliche Geschehen. Nun hat man sich für etliche Gemeinden entschieden, auf Gottesdienste zu verzichten. Aber es gibt Alternativangebote.
Gottesdienste - hier ein Erntedank-Gottesdienst in einem der vorigen Jahre in der St. Clemens-Gemeinde - wird es bis Ende Januar nicht geben. © Oliver Schaper (A)

Auch der Pastorale Raum Dortmund-Ost, wozu die katholischen Gemeinden in Brackel, Asseln, Neuasseln und Wickede gehören, verzichten bis zum 31. Januar auf alle Gottesdienste. „Diese Entscheidung schmerzt“, sagt Pfarrer Ludger Keite, „wir hoffen durch diesen Verzicht als Kirche ebenfalls einen Beitrag zu leisten, damit wir möglichst effektiv in Solidarität mit vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen und Einrichtungen die Pandemie bekämpfen und so zum

Schutz und der Gesundheit der Menschen beitragen.“

In der Advents- und Weihnachtszeit haben über 3.100 Menschen die spirituellen

Angebote auf der Homepage: www.kirche-dortmund-ost.de genutzt. Diese

Online-Angebote sollen fortgesetzt werden und jeweils sonntags spirituelle Impulse setzen.

Kirchen zum stillen Gebet geöffnet

Alle Kirchen sind sonntags während der normalen Gottesdienstzeit zum stillen Gebet geöffnet. St. Joseph in Asseln und St. Nikolaus von Flüe in Neuasseln jeweils um 9.30 Uhr. Vom Göttlichen Wort in Wickede und St. Clemens in Brackel jeweils um 11 Uhr.

An jedem Sonntagabend wird von 17 bis 19 Uhr jeweils eine Kirche von außen mit farbigem Licht illuminiert, vorausgesetzt, es ist einigermaßen trocken. Gleichzeitig sind die Kirchen bei meditativer Musik geöffnet. Die farbige Außenbeleuchtung beginnt mit der Kirche Vom Göttlichen Wort in Wickede am 17. Januar.

Dorsten am Abend

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