Etwas abseits befindet sich das Gelände des Hundesportvereins Wickede-Asseln an der Asselner Straße 125. © Andreas Schröter
Hundesportvereine

Ein Klo für 5000 Euro: Pläne sorgen für Ärger

Eine längere Diskussion in der Bezirksvertretung Brackel zog der Antrag des Hundsportvereins Wickede-Asseln nach sich.

Ist es angemessen, dem Hundesportverein Wickede-Asseln 5000 Euro zur Anschaffung eines WC-Containers zukommen zu lassen? Darüber debattierten die Brackeler Bezirksvertreter in ihrer März-Sitzung. Tim Schneider (FDP) sah das kritisch – schließlich stehen dem Gremium lediglich 11.500 Euro jährlich zur Vereinsförderung zur Verfügung.

Auch andere Bezirksvertreter wie Dr. Thomas Mitra (Bündnis 90/Die Grünen) oder Andreas Esch (Die Linke / Die Partei) warfen die Frage auf, was der Verein denn fürs Gemeinwohl leiste.

Bezirksvertretung verfügt über finanzielle Mittel

Die Wende in dieser Diskussion brachte ein Hinweis von Bezirksbürgermeister Hartmut Monecke, man könne zur Not ja auch Mittel aus einem anderen Topf umschichten (konsumtive Mittel, die ihren Nutzen im laufenden Haushaltsjahr erbringen, wie Personal- und Energiekosten, im Gegensatz zu investiven Mitteln, die einen langfristigen Nutzen haben). Bezirksverwaltungsstellenleiter Dietmar Kraushaar bestätigte, dass dieser Topf noch 400.000 Euro beinhalte.

Monecke betonte außerdem, wie wichtig solche Hundesportvereine seien, weil sie Hunde trainieren, sodass auch sechsjährige Kinder gefahrlos mit einem Schäferhund zusammen sein können: „Wir können über jeden Hund froh sein, der in einem Hundeverein ausgebildet worden ist.“ Der Verein erhält seine 5000 Euro.

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Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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