Fotoshooting mit Abstand: Der Vorstand des neuen SPD-Ortsvereins Dortmund-Hellweg setzt sich aus erfahrenen und neuen Genossen zusammen. © SPD
Stadtbezirk Brackel

Drei SPD-Ortsvereine in Dortmund fusionieren: Was ändert sich?

Die bisherigen drei SPD-Ortsvereine im Stadtbezirk Brackel haben sich zu einem zusammengeschlossen. Bei der Besetzung des Vorstands setzen die Genossen dabei auf Verjüngung.

Statt drei SPD-Ortsvereinen (Asseln-Neuasseln, Brackel-Wambel und Wickede) gibt es im Stadtbezirk Brackel seit dem 1. Januar 2021 nur noch einen Ortsverein mit dem Namen „Dortmund-Hellweg“.

Dazu der neue Vorsitzende Daniel Behnke: „Wir haben über zwei Jahre hierauf hingearbeitet. So eine Veränderung wird nicht leichtfertig vorgenommen. Aber letztlich wollten wir insbesondere die organisatorische Arbeit auf eine Ebene ziehen und in den Ortsteilen die Zeit für die Inhalte nutzen.“

„Wir denken weniger vom Kirchturm aus“

Wenn es beispielsweise darum gegangen sei, Delegierte für die oberen Ebenen zu finden, seien es oft immer dieselben Menschen gewesen. Behnke: „Da greifen wir jetzt einfach direkt auf die ganze mögliche Mitgliederschaft im Stadtbezirk zurück und denken weniger vom Kirchturm aus.“ Bereits der Wahlkampf sei zentral mit einem kleinen Team aus jedem Ortsteil organisiert worden und auch die Aufstellung der Kandidaten sei gemeinschaftlich abgelaufen.

Daniel Behnke ist Vorsitzender des neuen SPD-Ortsvereins Dortmund-Hellweg
Daniel Behnke ist Vorsitzender des neuen SPD-Ortsvereins Dortmund-Hellweg. © Andreas Schröter (Archiv) © Andreas Schröter (Archiv)

Und der stellvertretende Vorsitzende Fabian Ernstfeld ergänzt: „Wir haben ganze Wochenenden damit verbracht uns zu überlegen, wie wir diesen neuen Ortsverein aufstellen wollen. Was lief bisher in den Ortsvereinen gut und muss dringend erhalten bleiben und was sollte eh schon immer mal verändert werden?“ Dabei gehe es um Mitgliederbetreuung, die Sichtbarkeit in den Ortsteilen, Veranstaltungsformate, digitale Arbeit und weniger mündliche Berichte auf der Tagesordnung. Letztlich mussten die Mitglieder der Auflösung von drei Ortsvereinen zustimmen.

Fünf Stunden Videokonferenz statt mehrtägiger Klausurtagung

Anna Spaenhoff, ebenfalls stellvertretende Vorsitzende, gibt letztlich zu bedenken: „Ein paar erfahrene und auch einige neue oder bisher noch nicht so aktive Mitglieder gehören nun zum Vorstand des neuen Ortsvereins.“ Corona habe die Genossen vor neue Herausforderungen gestellt, aber auch gezeigt, dass per Video die Sitzungen gut abgehalten werden können. Geplant gewesen sei eine mehrtägige Klausur nach der Neugründung, daraus seien nun fünf Stunden Video-Konferenz geworden.

Der Ortsverein Dortmund-Hellweg besteht aus einem 14-köpfigen Vorstand und wird durch die Sprecher der SPD-Treffs (Fabian Erstfeld mit Thomas Wesnigk für Asseln-Neuasseln, Martin Weber für Brackel-Wambel und Stefan Vorbau für Wickede) und dem Vorsitzenden der AG60plus (Friedhelm Sohn) ergänzt. Im Einzelnen: Vorsitzender Daniel Behnke, stellv. Vorsitzende Anna Spaenhoff, Fabian Erstfeld und Daniela Worth, Kassierer Peter Spaenhoff, stellv. Kassierer Daniel Job, Schriftführer Dieter Töpfer, stellv. Schriftführerin Alina Priegnitz sowie die Beisitzer Suat Yaruk, Isabel Eberhard, Karlheinz Wetzel, Martina von Kobilinski, Anette Weber und Uwe von Kobilinski.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
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Andreas Schröter

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