Kolumne Nordost-Geschichten

Corona-Krise: „Die Kinder lechzen nach Freizeitangeboten“

In Corona-Zeiten liegt bekanntlich fast alles brach. Wie sehr sich Kinder und Eltern nach Freizeitangeboten sehnen, beschreiben die Betreiber eines kleinen Theaterprojektes.
Schleiereulen tobten in den Osterferien durchs Außengelände des Juki-Treffs in Lanstrop. © Manuela Wenz

Liebe Leserinnen und Leser,

so, ich melde mich hiermit nach meinem Osterurlaub und ein paar erholsamen Wanderungen im Sauerland offiziell bei Ihnen zurück.

Die Lanstroper Theaterpädagogin Manuela Wenz hat mir in dieser Woche etwas geschickt, was ich sehr schön fand und was in diesen seltsamen Zeiten doch mal was Positives ist: Während der Osterferien fand im Jugend- und Kindertreff Lanstrop (JuKi) das Theater- und Kostümbauprojekt mit dem Titel „Der Eisbär im Rosengarten“ statt. Die Kinder zwischen 10 und 14 Jahren hatten im vorigen Sommer ein Theaterstück besucht und wollten nun einmal selbst auf der Bühne stehen. Thema des zweiwöchigen Workshops war der Klimawandel.

Den Kinder standen verschiedene Tierfiguren zur Auswahl, in deren Rolle sie schlüpfen konnten. Die Kunstpädagogen Astrid Halfmann und Jens Schmidt halfen mit. Es gab Feldhasen, die Waldbrände löschten, Schleiereulen, Eisbären, Stockenten und Goldkäfer.

Natürlich lief coronagemäß alles im Freien ab. Conny-Bothe vom Juki-Treff sagt: „Die Kinder und ihre Familien lechzen gerade nach solchen Impulsen und Angeboten.“

Machen Sie sich ein schönes Wochenende! Bis nächsten Samstag!

Andreas Schröter
Andreas Schröter © privat © privat

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