Mit Sperrmüll hat jeder dann und wann zu tun. Die Fraktion Die Linke / Die Partei schlägt vor, wieder eine kostenlose Sperrmüllabholung anzubieten. © picture alliance/dpa
Müllentsorgung

Brackeler Politiker schlägt kostenlose Sperrmüllabholung vor

Um Kosten zu sparen, entsorgen viele Bürger ihren Sperrmüll auf illegale Weise irgendwo in der Natur. Die Fraktion Die Linke / Die Partei schlägt eine kostenlose Sperrmüllabholung in Brackel vor.

Die Fraktion Die Linke / Die Partei schlägt vor, ein Jahr lang in Brackel eine kostenlose Sperrmüllabholung anzubieten. Anschließend soll es eine Auswertung des Versuchs geben. Über diesen Antrag muss die Bezirksvertretung Brackel in ihrer nächsten Sitzung am 6. Mai (ab 16 Uhr in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums) entscheiden.

In der Begründung dazu schreibt Fraktionsmitglied Andreas Esch: „Alte Autoreifen im Straßengraben. Kaputte Kühlschränke an Container-Standorten. Jeder Dortmunder kennt solche Schmuddelecken, wo bedauerlicherweise illegaler Müll entsorgt wird.“

Andreas Esch, Fraktion Die Linke / Die Partei in der Bezirksvertretung Brackel
Andreas Esch, Fraktion Die Linke / Die Partei in der Bezirksvertretung Brackel © Klaus Hartmann © Klaus Hartmann

Die Kosten dieser ganz speziellen Müllentsorgung habe die EDG im Jahr 2018 auf 1,9 Millionen Euro für das gesamte Stadtgebiet beziffert. Esch: „Diesen Betrag zahlen unterm Strich alle Haushalte – auch die, die ihren Müll korrekt entsorgen.“

Um diesem Problem Herr zu werden und auch, um gerade finanziell schlechter gestellten Haushalten ein attraktives Serviceangebot zu unterbreiten, schlage seine Fraktion daher vor, wieder eine kostenlose Sperrmüllabfuhr einzuführen – etwa einmal pro Quartal in allen Straßen des Stadtbezirks.

Es gehe dabei um die Beantwortung von Fragen wie „Wie wurde das Angebot von der Bevölkerung genutzt?“, „Welche Mengen an Sperrmüll wurden eingesammelt?“ oder „Welche Kosten sind entstanden?“.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Ich fahre täglich durch den Dortmunder Nordosten und besuche Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ich bin seit 1991 bei den RN. Vorher habe ich Publizistik, Germanistik und Politik studiert. Ich bin verheiratet und habe drei Töchter.
Zur Autorenseite
Andreas Schröter
Lesen Sie jetzt