Die Westfälische Straße zwischen Graffweg und Holzwickeder Straße, die entlang der Bahntrasse verläuft, darf noch mit Tempo 50 befahren werden. © Geonetzwerk Metropole Ruhr / RVR
Tempo 30

Bezirksvertreter in Brackel fordern Tempo 30 für die Westfälische Straße

Die Westfälische Straße in Neuasseln ist stark befahren und eng. Zu eng für Tempo 50, finden die Grünen. Sie stellten deshalb den Antrag, die Geschwindigkeit auf 30km/h abzusenken.

Die Westfälische Straße ist aus Sicht der Brackeler Grünen gefährlich. Autos seien angesichts der geringen Fahrbahnbreite zu schnell unterwegs.

Bei der vergangenen Bezirksvertretersitzung trug Dr. Thomas Mitra (Grüne) deshalb einen Antrag vor. Vom Graffweg bis zur Holwickeder Straße sollte Tempo 30, statt 50 km/h gelten.

Keine Sicht: „Lotteriespiel“ beim Ein- und Abbiegen

„Vor allem zahlreiche parkende Autos – häufig Lieferwagen und

Lkw – behindern die Sicht und machen Einbiegevorgänge und Begegnungen zum Lotteriespiel“, schreibt Mitra in der Begründung. Dass die Lkw dort parken, hält Linke+-Fraktionsvorsitzender Christian Goldschmidt für das eigentliche Problem: „Die schlafen da.“

Da es sich um eine Mischverkehrsfläche handele, sei das aber erlaubt, so Bezirksbürgermeister Hartmut Monecke.

Tempo 30: Ein guter Nebeneffekt

50 km/h, so die Meinung der meisten Mandatsträger, könne man dort eigentlich eh nicht fahren. Aus diesem Grund sieht Dirk Thomas (AfD) den Antrag auch „ins Leere laufen“. Er stimmte als einziger der siebzehn anwesenden Politiker gegen den Antrag.

Als klaren Vorteil wurde bewertet, dass dann von der Stadtgärtnerei die gesamte Westfälische Straße 30km/h vorgeschrieben wären. Als Abkürzung würden Autofahrer die Strecke dann vermutlich weniger gerne nutzen.

Der Vorschlag wurde von der Mehrheit befürwortet. Die Stadtverwaltung wird die Beschlussfassung nun prüfen und handeln.

Über die Autorin
Volontärin
Geboren und aufgewachsen im Bergischen Land, fürs Studium ins Rheinland gezogen und schließlich das Ruhrgebiet lieben gelernt. Meine ersten journalistischen Schritte ging ich beim Remscheider General-Anzeiger als junge Studentin. Meine Wahlheimat Ruhrgebiet habe ich als freie Mitarbeiterin der WAZ schätzen gelernt. Das Ruhrgebiet erkunde ich am liebsten mit dem Rennrad oder als Reporterin.
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