St. Clemens Brackel

Ausstellung in Dortmund: Zwei Künstler zeichnen das Leiden Christi nach

Eine Ausstellung, die thematisch zur vorösterlichen Zeit passt, hat die Kolpingsfamilie Brackel organisiert. Bei der Eröffnung entstand ein Film, der im Internet zu sehen ist.
Gemeindemitglieder der St.-Clemens-Gemeinde eröffneten die Ausstellung zum Leidensweg Christi in der Brackeler St.-Clemens-Kirche. © Klaus Austermann

„duktus vor Ort – Zuversicht Kreuzweg“ heißt eine neue Ausstellung in der St.-Clemens-Kirche, die die Kolpingsfamilie Brackel in Zusammenarbeit mit der katholischen St.-Clemens-Gemeinde trotz des Corona-Shutdowns eröffnet hat – allerdings nur virtuell. Ein Film von der Eröffnung ist bis zum 23. Mai auf der Website www.kolpingbrackel.de zu sehen.

Pfarrer Ludger Keite sagt dazu in einem Geleitwort, das in einer zur Ausstellung herausgegeben Broschüre zu lesen ist:

„In vielen Kirchen betrachten Menschen gerade in der Fastenzeit das Geheimnis des Kreuz- und Leidensweges Jesu Christi. Dieser Brauch entstand schon im 12. und 13. Jahrhundert. Der allererste Kreuzweg entstand in Jerusalem. Es war ein Stationen-Weg von den Wallfahrtskirchen entlang der Via Dolorosa. Die Menschen wollten durch das Betrachten des Kreuzweges das Leiden und Sterben Jesu Christi möglichst plastisch vor Augen haben.“

An 14 Stationen zeichnet die Ausstellung anhand von kunstvollen Bildern den Leidensweg Christi nach. Eine Collage auf verzinktem Metall stammt beispielsweise von Brigitte Bailer. Sie heißt „Jesus begegnet den weinenden Frauen“ und steht für Station 8.

Auf Station 5, „Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen“, findet sich ein Werk von Jakob Eichler, „Venere“. Von diesen beiden Künstlern stammen auch die anderen Werke.

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