Ausbildung in Dortmund

21-Jährige erfüllt sich ungewöhnlichen Berufswunsch

Um Bestattungshäuser machen die meisten Menschen lieber einen großen Bogen. Nicht so Jorina Meyer (21), die jetzt ihre Prüfung als Bestattungs-Fachkraft bestanden hat.
Jorina Meyer hat ihre Abschluss-Prüfung als Bestattungs-Fachkraft bestanden. © Hartmut Neumann

Berufswunsch Bestatter – hierzulande keineswegs weit verbreitet. Für Jorina Meyer indes war das eine ganz bewusste Entscheidung. Jetzt bestand die 21-Jährige ihre Abschluss-Prüfung als Bestattungs-Fachkraft.

Drei Jahre dauert gemeinhin die Ausbildung an einer der drei Berufs-Fachschulen in Deutschland, begleitet von Tätigkeiten in einem Bestattungsinstitut. Ein breites Spektrum an Fächern ist dabei zu absolvieren. Nicht allein die verschiedenen Beisetzungsformen gilt es kennenzulernen.

Auch geht es um Überführung und hygienische Versorgung von Verstorbenen, um Sarg-Kunde, Beratung von Angehörigen, Trauerpsychologie und betriebliche Fragen.

Übernahme im Bestattungshaus Strauss-Rousseau

Theorie und Praxis stehen dabei dicht nebeneinander. Und Fachkräfte sind auch im Bestattungswesen gefragt. So wird Jorina Meyer vom Bestattungshaus Strauss-Rousseau in Derne, das sie während ihrer Ausbildung bereits umfassend kennengelernt hat, übernommen.

Für einen Bestatter ist es übrigens wichtig, so heißt es auf der Internetseite ausbildung.de, in emotionalen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und trotzdem Mitgefühl zu beweisen. Auch Organisationstalent sei eine hilfreiche Eigenschaft.

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.