Karin Götz, die Inhaberin von "milio design", produziert einen großen Anteil der Produkte, die sie anbietet, selbst. © Tabea Prünte
Trotz Lockdown geöffnet

Video: Darum ist Shopping in diesem Kreuzviertel-Geschäft wieder möglich

Neben Supermärkten oder Drogerien ist neuerdings auch ein Bekleidungsgeschäft in Dortmund von den Geschäftsschließungen ausgenommen. Grund ist das Geschäftsmodell, die Inhaberin erklärt es.

Im Rahmen des allgemeinen Lockdowns hat sich Karin Götz mit ihrem Geschäft „milio design“ zunächst von den corona-bedingten Geschäftsschließungen betroffen gesehen. In ihrem Ladenlokal im Dortmunder Kreuzviertel verkauft sie Kleidung für Babys und Kleinkinder und so verstand sie ihr Geschäft stets als Einzelhandel.

Dieser fällt laut derzeitiger Corona-Maßnahmen allerdings in die Kategorie „unzulässig“ und so hatte Götz ihr Geschäft lange geschlossen. Währenddessen hat sie ihre Produkte ausschließlich über den Online-Shop und das „Click&Collect“-Prinzip angeboten.


Doch dann tut sich eine andere Möglichkeit für Götz auf: Ihr Geschäft ließe sich als Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb definieren, habe ihr auch die Stadt Dortmund bestätigt. Denn schließlich fertigt sie ihre angebotenen Produkte selbst an, auch auf individuellen Wunsch der Kundschaft hin. Und damit sei ihr das Öffnen derzeit ohne Testpflicht und Termin wieder erlaubt.

„Es ist natürlich wesentlich leichter, wenn der Kunde den Laden betreten darf und wir das direkt miteinander austauschen können, welche Wünsche er genau hat, welchen Stoff er möchte“, sagt Götz dazu. Seit Anfang der vergangenen Woche (KW 18) ist ihr Geschäft nun wieder für den Einkauf in Präsenz geöffnet.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1998 im Rheinland geboren und seit ein paar Jahren zum Studieren im Ruhrgebiet Zuhause. Verschiedene Menschen und ihre Geschichten - das möchte ich erleben und darüber berichten.
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Tabea Prünte
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