Polizei-Maßnahme

Starttermin für Videoüberwachung der Münsterstraße in Dortmund steht fest

Der Einsatz ist umstritten, nach einem Gerichtsverfahren geht es nun bald los: Die Polizei Dortmund teilt mit, wann ihre Kameras in der Nordstadt in Betrieb gehen.
Die Kameras an der Münsterstraße haben bis zum Gerichtsurteil auf ihre Inbetriebnahme gewartet. © Robin Albers

An 8 Standorten entlang der Münsterstraße hängen bereits seit langer Zeit insgesamt 18 Kameras der Polizei Dortmund. Ursprünglich war der Start der Videoüberwachung des Abschnitts zwischen den Hausnummern 50 und 99, etwa von der St.-Joseph-Kirche bis zur Mallinckrodtstraße, schon für den Frühsommer 2020 geplant.

Dann gab es aber jede Menge Protest gegen die Maßnahme, das Verwaltungsgericht hat sich nach einer Klage mit dem Fall beschäftigt. Kritisiert wurde, dass eine unbeobachtete Teilnahme etwa an politischen Versammlungen unmöglich werde.

Das Gericht hat im Februar jedoch festgestellt, dass die Maßnahme dem Polizeigesetz zufolge erfolgen könne. Bei dem knapp 300 Meter langen Straßenabschnitt handele es sich um einen Schwerpunkt der Straßenkriminalität. Der Einsatz sei gerechtfertigt.

Probebetrieb beginnt am Montag (31.5.)

Nun kündigt die Polizei an: „Am 31. Mai (Montag) beginnt mit einem Probebetrieb die Videobeobachtung auf der Münsterstraße.“ Montags bis samstags von jeweils 16 Uhr bis Mitternacht sollen die Kameras eingeschaltet sein. Laut Polizei biete die Technik bessere Möglichkeiten im Einsatz unter anderem gegen die Rauschgift- und „typische Beschaffungskriminalität“. Damit sind etwa Diebstähle oder Raubüberfälle gemeint, die zur Finanzierung von Betäubungsmitteln getätigt werden.

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