Unter anderem der Sonnenplatz - hier ein Archivbild ohne Schnee - soll neu gestaltet werden. © Archiv
Ideen gesucht

Sonnenplatz und Möllerbrücke sollen schöner werden – Wie hätten Sie‘s denn gerne?

Der Sonnenplatz und die Möllerbrücke sind in die Jahre gekommen und sollen bald in neuem Glanz erstrahlen. Für die Umgestaltung sind die Meinungen und Ideen der Dortmunder gefragt.

Der Sonnenplatz und die Möllerbrücke sollen neu gestaltet werden – und die Meinungen und Ideen der Dortmunder sind gefragt. Ihre Ideen sollen den Planern als Leitbild mit an die Hand gegeben werden, teilt die Stadt Dortmund mit.

Mitmachen und Mitgestalten können alle im Viertel

Ab dem 17. Februar 2021 wird dazu eine Online-Plattform freigeschaltet unter www.plan-portal.de/sonnenplatz/, und eine „Briefkastenaktion“ startet. Die Beteiligung funktioniert sowohl digital als auch analog mittels Flyern, die vor Ort verteilt werden, erklärt Stadtsprecher Christian Schön. Auf diese Weise sollen mehr Zielgruppen erreicht werden. Mitmachen und Mitgestalten können alle im Viertel. Auch per Mail können eigene Vorschläge an sonnenplatz@dortmund.de gesendet werden.

Alle Bürger-Beiträge werden ausgewertet, um sie als Grundlage in die Aufgabenstellung für einen anschließenden „freiraumplanerischen Wettbewerb“ einfließen zu lassen. Nicht jeder Vorschlag könne berücksichtigt werden, so Schön, aber es gehe vor allem darum, neue Ideen zu finden, Mehrheiten für jeweilige Ansätze zu erkennen und ein Meinungsbild zu bekommen.

Prominente Lage im Stadtviertel neu gestalten

Für die denkmalgeschützte Möllerbrücke ergeben sich durch die ungenutzte Mittelinsel Möglichkeiten der Neugestaltung, der jetzige Sonnenplatz wirke in die Jahre gekommen und ziehe immer wieder „unerwünschte Nutzer“ an. Die Bezirksvertretung Innenstadt-West habe diese Thematik bereits aufgegriffen und 2019 die Durchführung eines Wettbewerbs beschlossen.

Ziel sei es, so Schön, den Sonnenplatz so zu gestalten, dass er seiner prominenten Lage im Stadtviertel gerecht wird. Als einer der wenigen größeren Plätze im Kreuzviertel habe er viel Potential, das geweckt werden müsse. „Hierzu ist erfahrungsgemäß ein Wettbewerb das ideale Instrument“, ist sich Birgit Niedergethmann vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt sicher. „So kommen vielfältige Ideen zu Tage, die man im Vorfeld nicht vor Augen hatte.“

Ausstellung soll 2022 stattfinden

Die Entwürfe von verschiedenen Architekturbüros beim Wettbewerb werden anonym von einer Jury aus externen Fachvertretern sowie Mitgliedern der Politik und Stadtverwaltung bewertet. Laut Stadtverwaltung wird zum Abschluss die Jury einen Siegerentwurf küren, der Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung des Projektes sein soll. Der Siegerentwurf sowie alle weiteren Entwürfe aus dem Wettbewerb sollen nach der Bekanntgabe des Ergebnisses in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert werden.

Aktuell sind der Beteiligungsprozess und der anschließende Wettbewerb für das laufende Jahr 2021 geplant, so dass eine Ausstellung der Entwürfe voraussichtlich Anfang 2022 stattfinden könne.

Über die Autorin
Volontärin
Ist am Niederrhein geboren und aufgewachsen. Hat Germanistik und Kunstgeschichte studiert und lebt seitdem in ihrer Wahlheimat Bochum. Liebt das Ruhrgebiet und all seine spannenden Menschen und Geschichten.
Zur Autorenseite
Irina Höfken

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.