Hauptbahnhof Dortmund

Schwarzfahrer und Maskenverweigerer spuckt Bundespolizisten an

Nachdem ein Schwarzfahrer in Dortmund aus dem Zug geflüchtet ist, wurde er von Bundespolizisten verfolgt und festgenommen. Dabei soll er die Beamten bespuckt und beleidigt haben.
Die Bundespolizei wurde von einem Schwarzfahrer und Maskenverweigerer bespuckt. © Archiv

Die Einsatzkräfte der Bundespolizei hatten am Donnerstagmorgen (15. Oktober) mit einem erheblich aggressiven 26-jährigen Schwarzfahrer am Dortmunder Hauptbahnhof zu tun, heißt es in einer Mitteilung.

Der Mann soll gegen 10 Uhr den RE3 ohne Fahrausweis und Mund-Nasen-Schutz genutzt haben. Bei einer Fahrkartenkontrolle habe er die Bahnmitarbeiter beleidigt. Nach Ankunft des Zuges im Dortmunder Hauptbahnhof flüchtete der Mann dann aus dem Zug, berichtet die Bundespolizei Dortmund.

Bundespolizisten angespuckt

Da zunächst der Schwarzfahrer und dann ein Bahnmitarbeiter an einer Streife der Bundespolizei im Bahnhofstunnel vorbeiliefen, verfolgten die Einsatzkräfte ebenfalls den Flüchtenden und konnten ihn im Bereich der Steinstraße vorläufig festnehmen.

Der Mann wehrte sich gegen die Festnahme, bespuckte die Einsatzkräfte und beleidigte sie als „Hunde“. Daraufhin wurde er zur Wache gebracht. Nach Rücksprache mit der Justiz wurde der polizeibekannte Mann später wieder entlassen.

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Schwarzfahrens, Beleidigung von Beamten und Widerstand bei der Festnahme eingeleitet.

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