Raser und Tuner

Ruhestörungen: Polizei sperrte am Wochenende Kreuzungen in Dortmund

Um auf den Straßen in der Dortmunder Innenstadt für Ruhe zu sorgen, hat die Polizei am Wochenende zeitweise Kreuzungen und Parkplätze gesperrt. Zwei Männer lieferten sich zudem ein Rennen.
Ein Raser wird von der Polizei verfolgt – bei der Festnahme stellten sich bei ihm noch weitere Straftaten heraus. © Archiv

Bis zu 400 Autos hat die Polizei in den Nächten zu Samstag (2.1.) und Sonntag (3.1.) in der Dortmunder Innenstadt bei zwei Einsätzen gezählt. Viele Anwohner hatten sich über laute Motoren und Auspuffanlagen beschwert – Autofahrer aus umliegenden Städten und Landkreisen hatten sich mit ihren zumeist teuren Fahrzeugen in Dortmund getroffen.

Insgesamt sei in 203 Fällen die Rückreise angeordnet worden. Platzverweise erhielten all diejenigen, die auf dem Wall, den Zufahrtsstraßen zur Innenstadt oder auf Parkplätzen wie in der Brügmannstraße oder an der Buschmühle störten.

Zwei 22- und 28-Jährige fielen besonders auf: Die beiden Mercedes- und Audi-Fahrer seien gegen 20.50 Uhr zufällig von einem Polizeibeamten, der gerade zur Arbeit ging, auf dem Wallring beobachtet worden – laut diesem fuhren sie mit quietschenden Reifen, wechselten mehrmals hektisch die Spuren ohne zu blinken.

Polizist wählt Notruf

Wegen des Verdachts eines illegalen Rennens verständigte der Polizist den Notruf. Am Südwall/Ecke Ruhrallee seien die Männer aus Iserlohn von einer Polizeistreife gestoppt worden – ihre Führerscheine seien sichergestellt worden, heißt es.

Zeitweise habe die Polizei in den Nächten die Kreuzung am Westentor und am Neutor sowie die Parkplätze am Ostwall, am Schwanenwall und an der Brügmannstraße gesperrt, um für Ruhe zu sorgen.

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