Polizei-Fahndung

Opel-Fahrer zwingt Bahn zur Vollbremsung – Rollstuhlfahrerin schwer verletzt

Die Polizei sucht nach einem Opel-Fahrer, der einen Verkehrsunfall auf der Münsterstraße verursachte, bei dem eine Frau im Rollstuhl schwer verletzt wurde.
Die Polizei sucht nach einem Opel-Fahrer, der am Donnerstag (30. Dezember) einen Verkehrsunfall auf der Münsterstraße verursachte, bei dem eine Frau im Rollstuhl schwerverletzt wurde. © Ruhr Nachrichten (Archiv)

Wegen eines unerlaubten Fahrmanövers musste die Stadtbahn auf der Münsterstraße stark abbremsen. Dabei wurde eine Frau verletzt.

Wie die Polizei erst jetzt berichtet, kam es zu der Vollbremsung gegen 14.50 Uhr am Donnerstag, 30.12., in der Nähe der Haltestelle Immermannstraße.

Frau erleidet schwere Kopfverletzungen

Der Opel-Fahrer sei verbotenerweise aus Richtung Norden von der Münsterstraße über die Gleise in die Gut-Heil-Straße abgebogen. Der 38-jährige Stadtbahnfahrer wurde dazu gezwungen, eine Notbremsung durchzuführen, sonst wäre die Stadtbahn mit dem Pkw zusammengestoßen, heißt es in dem Bericht.

Eine 59-jährige Bahn-Passagierin im Rollstuhl stürzte wegen der Vollbremsung. Sie erlitt dabei so schwere Verletzungen am Kopf, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu dem Unfallverursacher machen können. Laut Polizei fuhr der Mann einen Opel Corsa älteren Baujahres, hatte kurze schwarze Haare und soll ungefähr 25 Jahre alt gewesen sein.

Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0231 1 32 23 21 entgegen.

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