Schwerpunkteinsatz

Nordstadt: Polizei nimmt Freier und Drogenhändler ins Visier

Polizei und Ordnungsamt arbeiten Hand in Hand: Bei einem Schwerpunkteinsatz in der Dortmunder Nordstadt haben die Beamten am Montag Drogenhändler und Freier ins Visier genommen.
Bei Kontrollen in der Dortmunder Nordstadt hat die Polizei Dortmund mehrere Verfahren eingeleitet. Unter anderem wurde am Dietrich-Keuning-Haus kontrolliert. © Peter Bandermann (Archiv)

55 Menschen sind bei einem mehrstündigen Schwerpunkteinsatz am Montag (8. März) in der Nordstadt von der Polizei Dortmund und dem Ordnungsamt kontrolliert worden. Dabei richteten sich die Kontrollen vor allem gegen Drogenhandel und illegale Prostitution, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt.

Marihuana, Ecstasy-Tabletten und Bargeld

Ein Einsatz lief im Park am Dietrich-Keuning-Haus. Dort hätten sich Menschen aufgehalten, gegen die Bereichsbetretungsverbote vorlägen. Gegen sie habe man Verfahren eingeleitet, heißt es in der Pressemitteilung.

Dort und im Bereich Mallinckrodtstraße/Münsterstraße seien auch mehrere Drogen-Depots aufgedeckt worden, bei denen Tatverdächtige auch Marihuana zum Verkauf bereithielten. Es wurden Marihuana, Ecstasy-Tabletten und aus Drogengeschäften stammendes Bargeld sichergestellt.

In einem anderen Fall sei ein verdächtiges Fahrzeug überprüft worden – Ergebnis: Gegen eine Insassin lag ein Haftbefehl vor und drei Kinder im Alter von fünf, sechs und zehn Jahren waren nicht angeschnallt. „Unter diesen Umständen war eine Weiterfahrt nicht möglich“, schreibt die Polizei.

Fälle der illegalen Prostitution

Bei Kontrollen gegen die illegale Prostitution leitete die Polizei in sechs Fällen Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen mutmaßliche Freier ein, da sie über einen längeren Zeitraum gezielt Frauen angesprochen hätten.

Seit Ende Januar leitete das Ordnungsamt insgesamt 105 Ordnungswidrigkeiten und neun Strafverfahren gegen illegale Straßenprostitution ein.

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