Ernste Kampagne

„Nein heißt Nein“ – was steckt hinter dem Spruch auf dem Westenhellweg?

In strahlendem Pink, mitten auf dem Westenhellweg: Der Schriftzug „Nein heißt Nein“ hat am Mittwoch viele Blicke in der Dortmunder City auf sich gezogen. Dahinter steckt eine ernste Aktion.
"Nein heißt Nein" – das pinke Logo einer Kampagne der Dortmunder Frauenberatungsstelle war am Mittwoch auf dem Westenhellweg zu sehen. © Dennis Werner

„Nein heißt Nein“: Wer am Mittwoch (21.7.) in der Dortmunder City unterwegs war, dem ist das auf den Boden gesprühte, pinke Logo möglicherweise sofort ins Auge gesprungen. Dahinter steckt eine ernste Kampagne der Frauenberatungsstelle Dortmund, die auf das Problem sexualisierter Gewalt aufmerksam machen will.

Doch warum tauchen die Logos gerade jetzt mitten in der City auf? Am Mittwoch hat die Frauenberatungsstelle den Aktionstag „Nein heißt Nein“ veranstaltet, um weiter für das Thema zu sensibilisieren – die Sprühaktion, die die pinken Logos in die City gebracht hat, war Teil davon.

Zudem hatte das Frauenhaus am Platz von Netanya am Westenhellweg/Ecke Hansastraße einen Info-Stand aufgebaut. Bis 16 Uhr konnten sich Dortmunder dort zum Thema Gewalt gegen Frauen informieren und Materialien der Kampagne bekommen. Gegen eine kleine Spende gab es am Stand auch einen Beutel mit dem pinken Logo.

Kampagne will sensibilisieren

Ziel des Projektes „Nein heißt Nein“ ist es, Frauen Mut zu machen und über das Angebot der Frauenberatungsstelle zu informieren. Doch nicht nur das: Es soll ein klares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt setzen und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren – auch ein gewaltfreies Leben für alle wird gefordert. Weitere Informationen über die Kampagne gibt es auf www.dortmund-sagt-nein.de.

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