Radwall

Nach langer Pause: Am Ostwall in Dortmund rollen wieder die Bagger

Fahrspuren für Autos waren gesperrt, auf der Baustelle war aber wochenlang keine Bewegung zu sehen. Nach einem Corona-Ausbruch gibt es nun Neuigkeiten vom Projekt „Radwall“ in der City.
In den kommenden Tagen soll wieder Fortschritt auf der Großbaustelle am Ostwall erkennbar sein. © Kevin Kindel

Fast einen Monat lang herrschte Stillstand auf der aktuell wohl prominentesten Baustelle Dortmunds. Seit dem 28. April mussten die Arbeiten für den sogenannten „Radwall“ am östlichen Rand der City ruhen, weil sich mehrere Arbeiter mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Weitere Beschäftigte mussten sich in Quarantäne begeben.

Drei Kolonnen im Einsatz

Am Dienstag (25.5.) konnten die Bagger am Ostwall nun wieder rollen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. „Wir sind froh, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Corona-Infektion überstanden haben“, sagt Sylvia Uehlendahl, die Leiterin des Tiefbauamtes.

„Die Arbeiten am Radwall wurden heute durch zwei Kolonnen wieder aufgenommen. In der nächsten Woche wird unser Auftragnehmer dann noch eine weitere Kolonne einsetzen können“, so Uehlendahl.

Am Ostwall sind aktuell einzelne Fahrspuren für den Kraftverkehr gesperrt, weil die Bereiche seitlich der Straße umgebaut werden. Bis in den Sommer 2022 sollen komfortable Radwege mit Fahrbahnbreiten von 3,25 Meter zuzüglich 75 Zentimetern Sicherheitsstreifen zu parkenden Autos entstehen.

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