Bauarbeiten

Kaiserstraßenviertel: Nächste Baustelle kommt hinzu – und sorgt für Ärger

Seit gut zwei Jahren erstrecken sich Baustellen über das Kaiserviertel – zum Ärger der Anwohner. Eigentlich sollte im September Schluss sein, stattdessen ist jetzt noch eine hinzugekommen.
Die Straßen im Kaiserstraßenviertel sind seit Monaten übersät mit Baustellen – und es ist kein Ende in Sicht. © Oliver Scharper (Archiv)

Neue Telekommunikationsleitungen, der Abwasserkanal, neue Fernwärmeleitungen: In der Kronprinzenstraße im Kaiserstraßenviertel dröhnt täglich der Baustellenlärm – und das seit Monaten.

Das letzte Projekt – die Umstellung von Dampfleitungen auf moderne Heißwasserleitungen – sollte eigentlich im September 2020 fertiggestellt werden. Nun gibt es seit Montag (18.1.) eine neue Baustelle in der Kronzprinzenstraße – und das, obwohl ein Großteil der modernen Heißwasserleitungen im vergangenen Jahr bereits verlegt worden ist.

Bei einem Anwohner stößt dies auf Unverständnis. Er ärgert sich, dass sich die Bauarbeiten seit rund 24 Monaten hinziehen. Als sei das Verkehrschaos in dem Viertel nicht genug, blockieren Baustellenfahrzeuge den restlichen Teil der Straße, sagt er.

DEW21 begründet die Verzögerung wie folgt: „Aufgrund eines Bombenverdachtpunktes (BVP) konnten wir die Arbeiten in der Kronprinzenstraße zwischen den Hausnummern 24-36 bislang nicht abschließen. Corona-bedingt wurden BVP-Sondierungen ausgesetzt und erst Anfang September wieder aufgenommen“, so eine Sprecherin.

Die Freigabe für den neuen Baustellenbereich habe DEW21 zwar Ende September 2020 erhalten, „jedoch haben wir aufgrund der Sperrung am Heiligen Weg keine Genehmigung für eine parallele Vollsperrung der Kronprinzenstraße erhalten.“

Deshalb konnten die Arbeiten erst am 18. Januar 2021 wieder aufgenommen werden. Einen Funken Hoffnung gibt es: Bis März soll in diesem Bereich alles fertig sein.

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