Zoll Dortmund

Anonymer Hinweis führt zu Festnahmen in Dortmunder Restaurant

Es war ein anonymer Hinweis, der Mitarbeiter des Zolls zu einem Restaurant in der Dortmunder Innenstadt geführt hat. Das Ergebnis: Festnahmen und Ermittlungen gegen mehrere Personen.
Zollkontrolle in einer Küche (Symbolbild) © Hauptzollamt Dortmund

Der Zoll hat nach einem anonymen Hinweis am Donnerstag (22.7.) in einem Restaurant in der Dortmunder Innenstadt mehrere Menschen entdeckt, die dort illegal beschäftigt waren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Dortmund hervor.

Gegen 19.20 Uhr sei man zum betreffenden Restaurant gefahren und habe dort vier Arbeitnehmer angetroffen – darunter auch mehrere Drittstaatsangehörige, also Personen, die weder eine Staatsangehörigkeit der EU, des Europäischen Wirtschaftsraums oder der Schweiz besitzen. Das Problem: Ohne Aufenthaltstitel dürfen sie in Deutschland keine Tätigkeit ausüben.

Ein 22-jähriger Singhalese habe eine Aufenthaltsgestattung vorweisen können, die ihm jedoch das Arbeiten untersagte – ihm droht ein Bußgeld.

In der Küche habe man dann zwei weitere Männer angetroffen, die sich nicht ausweisen und sich nur in tamilischer Sprache verständigen konnten, heißt es. Wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts seien sie festgenommen und der Polizei übergeben worden.

Weitere Maßnahmen zur Klärung ihrer Identität seien erfolglos gewesen. Erst ein Dolmetscher konnte herausfinden, dass die beiden Männer (32, 44) wohl aus Indien stammen. Nun werde wegen illegaler Einreise und illegalem Aufenthalt ermittelt.

Auch gegen die Arbeitgeberin der Männer werde ermittelt, unter anderem wegen der Beihilfe zum zweifachen illegalen Aufenthalt.

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