Zur Einsegnung der neuen Zentralrendantur der Dekanate Dorsten und Lippe kamen viele Gäste auf den Annaberg. © Schrief
Haltern, Dorsten, Marl

Zentralrendantur feiert Einsegnung ihrer neuen Büros auf dem Annaberg

Anfangs war der Standort umstritten, heute ist die Pilgereinkehrstätte auf dem Annaberg das dienstliche Zuhause der Zentralrendanturen Haltern, Dorsten und Marl. Darauf wurde angestoßen.

Die Pilgereinkehrstätte auf dem Annaberg ist neu belebt. Aus der Gastronomie im Erdgeschoss und den Wohnungen im Obergeschoss sind Büros geworden. Denn hier ist jetzt die Zentralrendantur der Dekanate Dorsten und Lippe mit ihren gut 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingezogen. Am Freitag lud Geschäftsführer Matthias Vennemann zur Einsegnung des neuen dienstlichen Zuhauses ein.

Pfarrer Alfred Voss von St. Laurentius Lembeck/Rhade segnete im Beisein von Geschäftsführer Matthias Vennemann und Pfarrer Michael Ostholthoff die neuen Büroräume. © Schrief © Schrief

Der Geschäftsführer dankte allen, die nach dem Zusammenschluss der Zentralrendanturen im Jahr 2019 an der Realisierung des Projektes auf dem Annaberg fair und konstruktiv mitgewirkt haben. Aus Haltern nannte er explizit Pfarrer Michael Ostholthoff sowie die beiden Kirchenvorstandsmitglieder Heinz Hülsken und Heiner Kemper. Eine große Herausforderung sei der Kostenrahmen gewesen. Heinz Hülsken habe sich für diese Aufgabe als perfekter Rechenkünstler erwiesen.

1,3 Millionen Euro hat der Umbau der 1995 eingeweihten Pilgereinkehrstätte gekostet. Viel Geld in schwierigen Zeiten, aber die Rendantur als Dienstleister sei immerhin verantwortlich für 1200 Bedienstete mit christlichen und mitmenschlichen Ansprüchen. „Wir halten einen bunten Strauß an Aufgaben in den Händen“, sagte Matthias Vennemann. Und der werde eher fülliger, weil die bischöflichen Behörden sich verschlankten und den Zentralrendanturen dafür mehr Verantwortung übertrügen.

Der Eingangsbereich der neuen Zentralrendantur. Das Willkommen gilt für alle Besucher der früheren Pilgereinkehrstätte, sagt Pfarrer Michael Ostholthoff © Schrief © Schrief

Pfarrer Alfred Voss segnete die Gäste, das Haus und alle Räume. „Hier wird wichtige Arbeit für die Pfarreien geleistet“, betonte er. Anfangs sei der Standort umstritten gewesen, Dorsten wäre auch gern Zentrum der fusionierten Zentralrendanturen geworden. „Ich bin heute mit diesem Standort sehr einverstanden“, schmunzelte er. Dem Mitarbeiterteam wünschte er in den „schönen Büros“ ein gutes Miteinander.

Das Büro im Erdgeschoss hat die großen Fensterfronten von früher behalten. So haben die Mitarbeiter einen direkten Blick auf die Wallfahrtskirche. © Schrief © Schrief

In dem großen Haus bleibt auch Platz für Pilgergruppen. Dafür gibt es eigens einen Raum mit Küche. Die Pfarrei St. Sixtus hatte mit der Verpachtung der Einkehrstätte an Gastwirte zuletzt kein Glück mehr. Deshalb bot sich die Lösung als Verwaltungsstandort an.

Ein Raum ist abgetrennt für Wallfahrer. Sie können hier einkehren und auch eine angrenzende Küche nutzen. © Schrief © Schrief

Der „Verband der Katholischen Kirchengemeinden in den Dekanaten Dorsten und Lippe“ ist Träger der zusammengeschlossenen Zentralrendanturen. Dieser Verband hat das Grundstück in Erbpacht übernommen und das Haus gekauft.

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Elisabeth Schrief

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