Fans können Eröffnung kaum erwarten: Die Zechenbahnbrücke liegt in den letzten Zügen

Zechenbahnbrücke Hervest

Aus dem Brückenfest wird wohl nichts - das sagt ein ausgemachter Fan der Zechenbahnbrücke Hervest. Wenn er sich da mal nicht irrt.

Hervest

, 23.07.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fans können Eröffnung kaum erwarten: Die Zechenbahnbrücke liegt in den letzten Zügen

Wird von Tag zu Tag blauer: die Zechenbahnbrücke in Hervest. Fertig ist sie aber noch nicht. © Claudia Engel

Die Zechenbahnbrücke hat viele Fans. Auf der einen (Hervest) wie auf der anderen Uferseite (Feldmark) der Lippe. Einer der Fans ist der Hervester Winfried Witteberg. Vergangene Woche war er außer sich: „Ich hab vor Wut gekocht, als ich am Freitag an der Brücke war.“

Der Grund für seine Rage: „Ich glaube nicht, dass wir unser Brückenfest bald feiern können. Das Geländer der Brücke wird noch lange nicht fertig“, behauptet Witteberg, nachdem er auf eigene Faust an der Baustelle recherchiert hat.

Arbeiten werden etwa eine Woche dauern

Die Stadt sagte auf Anfrage, die beauftragte Firma werde die Geländer in der 32. Kalenderwoche montieren. Das müsste demnach ab dem 5. August geschehen. Und: „Die Arbeiten werden etwa eine Woche dauern“, so Stadtsprecher Ludger Böhne weiter. Anschließend müssten die Geländer noch beschichtet werden.

Strahlendblau ist derweil die komplette Brücke gestrichen worden, nachdem Open Grid die Farbe für die moosgrünen Gasrohrendstücke zur Verfügung gestellt hatte. Die wären sonst nämlich grün geblieben und die Farbenmixtur aus Strahlendblau und Moosgrün fanden die Brückenfans nicht wirklich ansprechend.

Auftrag für Wegeanschlüsse

Als Nächstes wird die Stadt laut Auskunft von Ludger Böhne am Freitag (2. August) den Auftrag für die Wegeanschlüsse vergeben. „Danach können wir mit dem Auftragnehmer besprechen, wie schnell er die notwendigen Arbeiten umsetzen kann.“

Ob die Brückeneröffnung, so wie auf der Hervestkonferenz gewünscht, am 24. August gefeiert werden kann, „können wir im Augenblick noch nicht bestätigen“, sagt Ludger Böhne. „Die Stadt informiert die Bürger fortlaufend.“

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