Wulfener Westfalen-Terrier-Rasse feiert 40-jähriges Bestehen

Nachfrage aus ganz Europa

Eine Hunderasse, "made in Wulfen", feiert ihr 40-jähriges Bestehen: Der Westfalenterrier. Der vor allem bei Jägern beliebte Hund erfreut sich inzwischen großer Nachfrage aus ganz Europa.

WULFEN

von Von Rüdiger Eggert

, 24.08.2012, 16:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

 Rüter ist seit Jahren begeisterter Jäger. Mit Jagdhunden hat er verschiedene Erfahrungen gemacht, nach und nach entwickelte sich seine Vorstellung, welche Eigenschaften ein Jagdhund haben muss. Der Deutsche Jagdterrier ist bei vielen Jägern wegen seiner Eigenschaften beliebt. „Ein Hund für Spezialisten“, so die knappe Einordnung von Manfred Rüter.  Sein Wunsch war ein Hund mit starkem Charakter, der leicht zu führen ist und gute Jagd-Eigenschaften hat. Aber nicht „so weit“, also etwa Alleingänge startet wie der Deutsche Jagdterrier. Manfred Rüter entschied sich für drei Ausgangsrassen: Den Foxterrier wegen seines kurzen Fells, den Lakelandterrier, der gerne im Wasser jagt und den Deutschen Jagdterrier.Nach 40 Jahren ist Manfred Rüter mit den Zuchterfolgen zufrieden. Und nicht nur er. Im Laufe der Jahre hat der symphatische Wulfener Vierbeiner nicht nur Deutschland erobert, Jagdfreunde aus ganz Europa sind auf die Rasse aufmerksam geworden und möchten darauf bei der Jagd nicht mehr verzichten. Egon von der Heide aus dem Hause Rüter ist ein Beispiel für den Zuchterfolg. Ein ruhiger, familien- und kinderfreundlicher Hund, der aber seine jagdliche Passion nicht verloren hat. Sogar in den USA wurde man auf die zirka 36 Zentimeter großen, braunschwarzen Hunde aus Wulfen aufmerksam. Westfalenterrier „Adam“ war in Kalifornien als Drogenspürhund tätig. In einem Gefängnis war er mit seiner feinen Nase auf der Suche nach versteckten Drogen.  Die Besitzer und Züchter pflegen einen regen Informationsaustausch, eine Plattform ist der Internetauftritt. Dennoch lässt es sich nie genau beziffern wie viele Westfalenterrier es gibt. „Zirka 160 Welpen kommen jedes Jahr hinzu, insgesamt schätze ich, dass es in Deutschland 1500 Hunde gibt“, so Manfred Rüter. Hinzu kommen Tiere aus den europäischen Nachbarländern. 

Lesen Sie jetzt
Dorstener Zeitung Bürgerpark Maria Lindenhof

Warum sich die Dorstener einen „Riesen-Schirm“ für das Amphitheater im Bürgerpark wünschen