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Wohnungsraub in Dorsten: Polizei für Prozess im Dauereinsatz

Landgericht Essen

Was würden die Richter nur ohne die Polizei tun? Für einen Prozess um einen brutalen Wohnungsraub in Dorsten sind die Beamten im Dauereinsatz.

Dorsten/Essen

, 16.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Wohnungsraub in Dorsten: Polizei für Prozess im Dauereinsatz

In diesen Saal wird der brutale Wohnungsraub verhandelt. © Jörn Hartwich

In diesem Prozess läuft fast nichts nach Plan. Immer wieder fehlen Zeugen und müssen von der Polizei gebracht werden. Bis jetzt sind dafür bereits 900 Euro Ordnungsgeld (3 x 300 Euro) verhängt worden.

Mann wurde mir Baseballschlägern zusammengeschlagen

Es geht um einen brutalen Wohnungsraub vor rund anderthalb Jahren. Damals ist ein Mann aus Holsterhausen in seiner Wohnung mit Baseballschlägern zusammengeschlagen und ausgeraubt worden. Doch selbst er lässt die Richter warten. Alle Versuche, ihn mit der Polizei ins Essener Landgericht zu bringen, sind bisher gescheitert. Ein weiterer soll folgen.

Angeklagt sind zwei junge Dorstener, die bei dem Überfall dabei gewesen sein sollen. Gemeinsam mit einem Freund, der dafür bereits in einem früheren Prozess verurteilt worden ist. Das Opfer war mit einem Baseballschläger zusammengeschlagen worden. Die Folgen: eine Platzwunde und ein Armbruch.

Die Beute bestand aus einem Handy und einer EC-Karte. Der Versuch, damit später Geld abzuheben, schlug aber fehl. Das Konto war leer.

Alle haben Geldprobleme

Geldprobleme haben offenbar alle, die damals zur Clique gehörten. Für das Opfer und die anderen zwei Zeugen, die mit der Polizei gebracht worden sind, wird es nicht leicht, das Ordnungsgeld zu zahlen. Notfalls muss jeder von ihnen drei Tage in Haft – einen Tag pro 100 Euro.

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