Wir alle müssen auch positive Corona-Nachrichten können

Meinung

Steigende Inzidenzwerte, immer mehr Corona-Erkrankungen. Die Aussichten erscheinen besorgniserregend. Umso wichtiger ist es, auch positive Signale auszusenden - ein Kommentar.

Dorsten

, 02.11.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Redaktionsleiter Stefan Diebäcker meint: „Wir alle müssen in diesen komplizierten Zeiten auch gute Corona-Nachrichten können.“

Redaktionsleiter Stefan Diebäcker meint: „Wir alle müssen in diesen komplizierten Zeiten auch gute Corona-Nachrichten können.“ © Grafik: Nina Dittgen

Es gibt Grund zur Sorge. Die Zahlen, die uns seit Monaten umtreiben, steigen unaufhörlich. Der Ärger über Gegenmaßnahmen nimmt zu, weil sie unlogisch erscheinen oder schlecht erklärt werden. Die Prognosen für die nächsten Wochen und Monate sind überwiegend pessimistisch, aber es sind eben auch nur Prognosen. Niemand weiß so ganz genau, was noch kommt.

Wie soll man da noch Optimismus verbreiten?

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Unsere journalistische Aufgabe ist es, nichts zu beschönigen, nichts zu verschweigen. Schlechte Zahlen werden nicht besser, wenn man nicht über sie berichtet. Aber wir sollten bei der Wortwahl sehr genau darauf achten, keine Panik zu verbreiten oder Ängste zu schüren. Und unsere Aufgabe ist es ebenfalls, positive Aspekte der Coronakrise darzustellen, hilfreiche Initiativen zu erklären, Menschlichem und Zwischenmenschlichem Raum zu geben.

Es gibt auch positive Signale

Wir alle müssen in diesen komplizierten Zeiten gute Corona-Nachrichten können, auch wir Journalisten. Denn es gibt sie durchaus, die positiven Signale. Die Mutmacher und Hoffnungsträger, die helfenden Hände und klugen Ideen. Darüber zu berichten, ist genauso richtig und wichtig wie über Inzidenzwerte, wirtschaftliche Probleme, traurige Momente.

Wir legen unser Augenmerk deshalb noch mehr als bisher auch auf positive Corona-Nachrichten. Schreiben Sie uns (redaktion@dorstenerzeitung.de), wenn Sie uns dabei helfen möchten.

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