Stadtarchiv Dorsten

Wertvolle Spende für das Stadtarchiv in Dorsten

Ein Dorstener hat dem Stadtarchiv Pläne vom Bau des Wesel-Datteln-Kanals überreicht. Darunter sind auch Pläne vom Lippeverlauf aus dem Jahr 1911, als es den Kanal noch nicht gab.
Johannes Götte, Archivleiter Martin Köcher und Georg Greiwe im Archiv der Stadt Dorsten. © Stadt Dorsten

Der Dorstener Georg Greiwe hat dem Stadtarchiv seiner Heimatstadt Pläne vom Bau des Wesel-Datteln-Kanals überreicht. Insgesamt umfasst der Bestand 15 Pläne und bildet den Verlauf von Marl bis Krudenburg ab.

Ratsmitglied Johannes Götte hat die Pläne vom Architekturbüro Thieken digitalisieren lassen. Die Digitalisate befinden sich ebenfalls im Stadtarchiv, das seinen Sitz im Gebäude der Volkshochschule hat.

Pläne von Bahnhöfen und alten Gleisanlagen

Johannes Götte hat dem Stadtarchiv zudem Pläne von den Bahnhöfen in Dorsten, Hervest-Dorsten, Deuten und Schermbeck und von den Gleisanlagen im Original und in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um insgesamt neun Pläne, die ältesten Pläne sind aus dem Jahr 1965.

Derzeit ist das Stadtarchiv der Stadt Dorsten wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Ansonsten können Bürgerinnen und Bürger hier nach vorheriger Anmeldung Einblick in etwa 150 000 Archiveinheiten aus 769 Jahren Dorstener Stadtgeschichte erhalten – angefangen von Akten über Karten, Pläne und Fotos bis hin zu Zeitungen und Urkunden. Die älteste Urkunde ist die eines Grundstücksverkaufs aus dem Jahr 1330.

Weitere Informationen zum Stadtarchiv gibt es bei Archivleiter Martin Köcher unter der Rufnummer 02362/664072 sowie per E-Mail an stadtarchiv@dorsten.de.

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