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Welle der Hilfsbereitschaft für Brandopfer

Wohnungsausstattung ist schon komplett

Mit dieser Welle der Hilfsbereitschaft hatte Giesbert von Montigny nicht zu rechnen gewagt: "Ab 6.30 Uhr klingelte fast pausenlos das Telefon bei der Freien Christengemeinde, mittags hatten wir die Wohnungsausstattung nahezu wieder komplett", erklärte der 52-jähriger Familienvater am Donnerstag.

Dorsten

, 10.07.2014 / Lesedauer: 2 min
Welle der Hilfsbereitschaft für Brandopfer

Als die ersten Einsatzkräfte an dem Haus gegenüber der Eissporthalle eintrafen, stand eine schwarze Rauchwolke über dem Gebäude, und aus den Fenstern drang dichter Qualm.

Wie berichtet, ist die Wohnung der Familie von Montigny seit dem Brand in der Crawleystraße unbewohnbar. Dort war am Montag im unteren Geschoss eines Wohnhaus aus noch unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen. die Brandschäden zogen auch die Wohnung der von Montignys im Obergeschoss so schwer in Mitleidenschaft, dass die Familie ihr Mobiliar nicht mehr nutzen kann.

Auch Nachbarn profitieren

Die Familie von Montigny, die von Hartz IV lebt, ist derzeit vorübergehend in den Räumen der Freien Christengemeinde untergebracht, die die Hilfsaktion auch koordiniert.

Der Brand in dem Wohnhaus wurde durch einen technischen Defekt verursacht. Das hat ein Sachverständiger der Kripo am Donnerstag festgestellt. Präzisieren wollte er diese Aussage nicht. Den Sachschaden bezifferte er mit mindestens 100 000 Euro.

"Gebrauchte Wohnzimmerschränke, Schreibtische, Metallbetten, Kommoden, Schlafzimmermöbel, Tische, Couchgarnituren, Matratzen", zählt Giesbert von Montigny auf, was ihm Dorstener Bürger zur Verfügung stellen wollen: "So viel, dass wir auch den Nachbarn in der Brandwohnung einiges abgehen können."Familie bedankt sich bei allen Spendern

Zudem will der Hellweg-Baumarkt Rauhfasertapeten für die neue Wohnung schenken, auch Kirchengemeinden und die ARGE seien finanziell in die Bresche gesprungen. "Davon können wir die nächsten Tage erst mal gut überstehen", so Giesbert von Montigny, der sich auch im Namen seiner Ehefrau und seinen drei Kindern auf diesem Wege bei allen bedankt, die seiner Familie so freundlich entgegen gekommen sind.

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