Weg in monatelanger Arbeit freigelegt

Hardter Schützen

Monatelang haben die Mitglieder des Hardter Schützenvereins in ihrem Stadtteil vor sich hin gewerkelt. Wochenende für Wochenende trafen sich die Helfer am Parkplatz der Friedenskirche und fällten Bäume, jäteten Unkraut und legten einen ganz neuen Fußgänger- und Radfahrweg an, der am Samstag endlich eingeweiht wurde.

Dorsten

, 17.07.2016, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weg in monatelanger Arbeit freigelegt

Viel Arbeit und Schweiß haben die Hardter Schützen in den vergangenen Monaten in die Freilegung des ehemaligen Abschnitts der Gahlenerstraße gesteckt, nun haben sie in ihrem Stadtteil einen neuen Weg der Begegnung.

Dabei ist der Weg, zwischen Westfalen-Tankstelle und dem Parkplatz der Friedenskirche, gar nicht so neu, wie er auf dem ersten Blick erscheint: „Früher war das hier ein alter Kohlenweg und später dann ein Teil der Gahlener Straße, die in den Achtzigerjahren stillgelegt wurde“, erklärte der zweite Geschäftsführer der Schützenvereins, Walter Dahms. Genau diesen alten Straßenverlauf wollten die Hardter wieder freilegen: „Als wir hier im Februar angefangen haben, konnte man nichts vom ursprünglichen Weg erkennen. Überall wuchs Unkraut, sogar Bäume standen mitten auf der ehemaligen Straße.“ Erst am Freitagabend machte die Gruppe rund um Dahms noch die letzten Handgriffe vor der Einweihung: „Wir haben hier eine Menge Schweiß verloren – uns jedes Wochenende mit sechs bis acht Mitgliedern getroffen und weitergearbeitet“, sagte Dahms lachend.

"Nicht meckern, sondern machen"

Am Samstag dann er Aha-Effekt: Ein ruhiger, idyllischer Weg, an dem die Schützen auch ein Wegekreuz aufgestellt haben: „Der Weg soll auch ein Ort der Besinnung werden“, sagte Pfarrer Ulrich Franke, der gemeinsam mit Pastor Diethelm Krema nicht nur den Weg, sondern auch das Kreuz segnete. Bürgermeister Tobias Stockhoff lobte den Schützenverein für sein außergewöhnliches Engagement: „Ihr bringt euch immer wieder in die Gestaltung eures Stadtteils ein. Euer Motto ist nicht meckern, sondern machen.“ Schon als der Schützenverein mit der Idee der Freilegung des ehemaligen Kohlenwegs an die Stadt herantrat, war Stockhoff begeistert: „Wenn ein Verein so eine wichtige Aufgabe übernehme möchte, unterstützen wir das sehr gerne, weil wir wissen, dass ihr im Schützenverein nicht nur grüne Hemden tragt, sondern dazu auch noch grüne Daumen habt“, sagte Stockhoff und erntete dafür einige Lacher. 

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